Müde bin ich, geh‘ zur Ruh‘, beim Schlafsack geht der Zipp nicht zu

Feiertage mitten unter der Woche sind ja öd‘ – die Schule hat geschlossen (*schnüff) und der Lieblingsbäcker nur bis Mittag offen. Was also tun? Am besten den Rucksack packen, den best friend schnappen und hurtig ins Pfadfinderheim eilen, wo eine gemütliche Übernachtungs-Party stattfindet!

Vom 25. auf 26. Oktober haben wir nämlich unsere (länger als sonst dauernde) Gegenseitig-Kennenlern-Phase in den beiden GuSp-Trupps mit einer gemeinsamen Aktion abgeschlossen. Unser Ziel war es, dass den GuSpis damit die heurige Umgewöhnung von drei auf zwei Trupps leichter fällt, bevor schließlich die Patrullen in den Heimabenden neu gebildet werden.

Begonnen hat das Event mit einem Stationenlauf, bei dem bunt zusammengewürfelte Kleingruppen versuchten Wasserflaschen umzukegeln, Dosen umzuwerfen oder sich durch ein „Spinnennetz“ zu hieven – allesamt Aktionen, bei denen gutes Teamwork gefragt war. Danach wurde im großen Heim den Breitenseer Lichtspielen Konkurrenz gemacht und ein erlesener Film gezeigt: „Hotel Transsilvanien“, ein kecker Streifen des berühmten Genndy Tartakovsky aus dem 2012er-Jahr; kredenzt wurde dazu Familienpizza aus dem italienischem Haus (die Kenner kennen es) und zartsüße Limonade der heurigen Saison. Abgerundet wurde der Abend mit einer spannenden Runde Werwolf, bei der nun endlich auch der Erweiterungspack zum Einsatz kam. Nachdem sich die Dorfbewohner (zum Glück!) von den blutrünstigen Werwölfen befreien konnten, ging es auch schon ans Schlafengehen; ein aufregender Moment für Kinder wie auch für Leiter, da noch keiner vorher in jenen Räumen genächtigt hatte, in denen wir normalerweise die Heimstunde abhalten.

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Am nächsten Morgen wurde nach einem schmackhaften Frühstück eine Runde Ultimate-Frisbee angerissen, um die noch verschlafenen Muskeln rasch auf Trab zu bringen; die darauffolgende Partie Merkball trug ebenfalls dazu bei und wurde einem kleinen Finger sogar leider zum Verhängnis. Danach sorgte das Spiel Ball-hinter-dem-Rücken-weitergeben wieder für Beruhigung und die Reflexion konnte wie gewohnt stattfinden. Dem strengen Urteil der Kinder nach war es eine gelungene Aktion, die sicher einmal wiederholt werden wird.