Gruppenchronik

In einer schnelllebigen Zeit wie dieser ist es sicherlich besonders, auf eine gut dokumentierte, über 70 Jahre hinwegreichende Gruppengeschichte bauen zu können. In der alltäglichen pädagogischen Pfadfinderarbeit nimmt man sich im Fluss der sich ständig weiterentwicklenden Kinder- und Jugendbewegung kaum Zeit, um auf seine eigene Geschichte zurückzublicken; darum wollen wir hier kurz innehalten und das Rad der Zeit zurückdrehen.
Der Ort, an dem sich von Beginn an alles abgespielt hat, ist Breitensee, eine idyllische Katastralgemeinde des 14. Wiener Gemeindebezirks; liebgewordene Heimat der Gruppe 19 and place where the magic happens.

Wie alles begann…

1948

Die Gründungszeit der Gruppe 19 aus der Sicht von “Papa” Friedrich Lehner, seines Zeichens 1. Gruppenfeldmeister:

“Die Gruppe 19 wurde am 2. Juni 1948 nach mehreren Rücksprachen mit dem Hochw. Herrn Konsistorialrat Pfarrer Jakob Zeggl ins Leben gerufen und man übergab mir cirka 6 Buben im Alter von 12 bis 14 Jahren mit den Worten: ‘Trachten Sie, mit diesen Buben fertig zu werden und gehen Sie mit meinen besten Wünschen an die Gründung einer Pfadfindergruppe.’ Diese Buben waren zum größten Teil Ministranten der Pfarre Breitensee. Und so ging ich denn an die Gründung der Pfadfindergruppe. […]
Wohl nur sehr wenige wissen es, wie schwer es war, in Breitensee den Gedanken des Pfadfindertums zur Tat werden zu lassen. Es war nicht leicht, dort Pfadfinder zu sein, zumal doch vor dem Jahre 1938 keine Pfadfindergruppe bestand, ja vielfach die Breitenseer dem Pfadfindertum unverständlich gegenüberstanden. Die Buben waren meist mittellos und die neue Gruppe hatte weder Geld noch Zelte, noch Kochgeschirr und dergleichen mehr. Sie stand völlig mittellos da!” (Friedrich Lehner, 20-Jahr-Festschrift, S. 9)

Verbandsmäßig gehört die neugegründete Gruppe den Pfadfindern Österreichs (PÖ) an, die 1946 durch den Zusammenschluss der beiden Vorkriegsverbände Österreichischer Pfadfinderbund (ÖPB) und Österreichischer Pfadfinderkorps St. Georg (ÖPKSG) entstanden sind. Die ersten beiden Patrullen der Gruppe 19 heißen “Meisen” und “Schwalben”.
Unter Schwierigkeiten beginnt man das Heim herzurichten, Material zu beschaffen und Lager durchzuführen; dieser Einsatz und Tatendrang sollte sich schon bald bezahlt machen. Bei der Weihnachtsfeier Ende des Jahres findet im Seelsorgeraum der Breitenseer Pfarrkirche die erste Versprechenszeremonie statt.

1949

Die Wölflingsmeute wird gegründet. Am 05. Februar findet nach der Abendmesse in der Breitenseer Pfarrkirche die zweite Versprechenszeremonie der Gruppe 19 statt. Schön langsam formiert sich aus dem anfänglichen Haufen Buben eine richtige Gruppe; Schaulager und “Werbefeldzüge” bringen neue Mitglieder.
Auf Bundesebene spalten sich im Februar einige Gruppen von den PÖ ab und gründen den Neutralen Pfadfinderverband (NPV), aus dem später die Europa Scouts hervorgehen sollten. Ende des Jahres spalten sich nach Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten auch einige ehemalige ÖPB-Gruppen von den PÖ ab und gründen den ÖPB neu; für die Gruppe 19 beginnt eine schwierige Zeit, die von Abwerbungen und Übertritten geprägt ist.

1950

Im Februar findet auf Schloss Wildegg ein Wochenendlager statt, das von einem Feldmeister des ÖPB organisert wird; ohne des Wissens oder der Zustimmung des Gruppenfeldmeisters Lehner nehmen daran auch Mitglieder der Gruppe 19 teil. Als Lehner im Nachhinein davon erfährt, versucht er die Eltern in klärenden Gesprächen davon zu überzeugen, ihre Kinder auch weiterhin in der Gruppe 19 zu lassen und sie nicht zu anderen Gruppen oder Verbänden zu schicken; durch diesen persönlichen Einsatz hat er vermutlich eine vorzeitige Auflösung der Gruppe 19 verhindert (>> Hintergrundgeschichte).
Beim heurigen Georgstag in Ottakring ist die Gruppe mit 10 Teilnehmern vertreten.

1952

Am 22. Mai findet im Lainzer Tiergarten ein Wettspiel für die Wölflinge der Kolonnen 13, 14 und 15 statt; die Gruppe 19 ist gemeinsam mit den Gruppen 7, 39, 60 und 79 vertreten.

Im Sommer führt die Gruppe erstmals ein Sommerlager (SoLa) durch; vom 19. Juli bis zum 02. August und vom 02. bis zum 20. August wird im steirischen Schachen bei Vorau gelagert. Das SoLa, die praktische Umsetzung der Pfadfindertheorie durch Leben im Freien, Lagerfeuerromantik und Abenteuer, gehört von da an zum festen Bestandteil im Pfadfinderjahr.

1953

Die Patrulle “Schwalben” ergattert den 1. Platz beim Kolonnen-Patrullenwettkampf (KPWK); dies sollte nicht der einzige Erfolg bleiben, denn die Gruppe 19 ist auch in den nachfolgenden Jahren äußerst wettkampfstark.
SoLa in Altaussee.

1954

Der Musikzug der Gruppe 19 wird gegründet.
SoLa in Tragöß.

1955

Die Roverrotte “Stella Maris” wird aus der Taufe gehoben; am 27. März findet die erste Versprechenserneuerung statt. Die frischgebackene Rotte kann in diesem Jahr sogleich den 1. Platz beim Landes-Roverwettkampf erringen.
SoLa in Seewalchen.

1956

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf; 1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Adler”.
Das heurige SoLa findet vom 21. Juli bis zum 04. August nahe der Burg Rapottenstein statt; dem Lagerbericht des Lagerleiters Friedrich Lehner nach wurde bei diesem SoLa erstmals versucht, patrullenweise zu lagern und zu kochen.

“Mancher Bub erzählt gerne von Rapottenstein und erinnert sich heute noch an die schönen Tage trauten Beisammenseins im Lager unterhalb des Schlosses […].” (Friedrich Lehner, Lagerbericht Rapottenstein)

1957

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf; 1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Adler”.

1958

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf; 1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Adler”.
SoLa in Sörg.

1959

1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Adler”.
Das heurige SoLa findet vom 01. bis zum 16. August in Sörg statt.

“Nur wenige Buben haben zugenommen an Gewicht, viele haben abgenommen, aber zugenommen haben sie an pfadfinderischen Können und Wissen.” (Friedrich Lehner, Lagerbericht Sörg)

Im Herbst übergibt Friedrich Lehner die Gruppenführung an Franz Schütz.

Die Sechziger

1960

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf; 1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Wolfen”.
SoLa in Hochosterwitz.

1961

1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Eichkätzchen”.
Im Sommer nimmt die Gruppe am ersten Bundeslager der PÖ in Laxenburg teil.

1962

1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Eichkätzchen” (>> Hintergrundgeschichte).
SoLa am Kulm in der Ramsau.

1963

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf; 1. Platz beim Roverschwimmwettkampf; 1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Adler”.
SoLa im Stift Altenburg; einige Gruppenmitglieder nehmen danach am 11. Jamboree in Marathon teil (01.–11. August).

1964

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf.
SoLa in Schielleiten.

1965

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf; 1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Adler”.
SoLa in Leibnitz.
Ab diesem Jahr hält die Gruppe einen konstanten Stand von etwa 70 Mitgliedern.

1966

1. Platz beim Landes-Roverwettkampf; 1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Schwalben”.
SoLa in Kilb.

1967

1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Wolfen” (ältere Pfadfinder); 1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Eichkätzchen” (jüngere Pfadfinder).
Zu Ostern verbringt die Gruppe ein Lager in Pernegg, das für die kommenden Jahre ein Fixtermin im Kalender bleiben wird (>> Hintergrundgeschichte).
SoLa in Murau.
Im Herbst wird die Altpfadfindergilde “Papa Lehner” gegründet; in diesem eigenständigen Verein der Pfadfinder-Gilde Österreichs (PGÖ) sind viele ehemalige 19er zur ideellen und finanziellen Unterstützung der Gruppe tätig.
Im Oktober nehmen die Wölflinge am Franziskusfest in den Sofiensälen teil.

1968

1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Gemsen” (jüngere Pfadfinder).
SoLa in Semriach.
In diesem Jahr feiert die Gruppe 19 ihr zwanzigjähriges Bestehen. Als Teil der Festivitäten wird im Hof des Pfadfinderheims ein kleines Schaulager aufgebaut, bei dem die historische Entwicklung pfadfinderischer Zeltlager veranschaulicht wird.

20-Jahr-Festschrift

“Wir sehen im Pfadfindertum niemals einen Endzweck, sondern die Anhäufung von Erziehungsmethoden, die uns die Möglichkeit geben, im Geiste unseres Gründers Baden-Powell für die Völkerverständigung und gegenseitiges Verstehen zu arbeiten.” (Alfred Täuber, 20-Jahr-Festschrift)

Am 27. Oktober wird Friedrich Lehner zum Ehrengruppenfeldmeister ernannt.

Auf Franz Schütz’ Betreiben wird in diesem Jahr eine Mädchengruppe in Breitensee gegründet, die als Gruppe 8 von Maria Hareter aufgebaut und geleitet wird; um die selbst erlebten Aufbauschwierigkeiten zu mildern, stellt die Gruppe 19 Heime und Lagermaterial zur Verfügung. Obwohl die Mädchengruppe 8 zu der Zeit noch dem Österreichischen Pfadfinderinnenverband St. Georg (ÖPVSG) angehört, arbeitet sie eng mit den 19ern zusammen; beide Gruppen haben denselben Aufsichtsrat und halten die Gruppenräte gemeinsam ab.

1969

1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Wolfen-Adler” (ältere Pfadfinder); 1. Platz beim KPWK und 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Gemsen” (jüngere Pfadfinder).
Im Sommer nimmt die Gruppe am Oberösterreichischen Landeslager in St. Georgen i. Attergau teil.

Die Siebziger

1970

1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Gemsen” (ältere Pfadfinder); 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Meisen” (jüngere Pfadfinder).
SoLa in Haslach a. d. Mühl.
Am 07. November lädt die Altpfadfindergilde “Papa Lehner” zur Leopoldifeier ein.

1971

1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Wolfen” (jüngere Pfadfinder); 1. Platz beim Wölflings-Schwimmwettkampf.
Während die WiWö ihr SoLa in Haslach a. d. Mühl verbringen, nimmt der Rest der Gruppe am 2. Bundeslager der PÖ in Ludesch teil.

1972

1. Platz beim BiPi-Wettkampftag durch die Patrulle “Eulen” (Gruppe 8).
Nachdem die Pfadfinder auf Bundesebene in eine junge Sparte (Späher) und eine alte Sparte (Explorer) geteilt werden, können beide altersgerecht neu strukturiert werden. Beim heurigen Georgstag-Stadtspiel sind gleich beide Sparten der Gruppe 19 erfolgreich: sowohl die Späher (Patrulle “Fuchsen”) als auch die Explorer (Patrulle “Black Powder”) können sich den 1. Platz sichern.
Zu Pfingsten fährt die Gruppe nach Gars a. Kamp.
Im Sommer fahren die jüngeren Stufen nach Techuana, die Explorer erleben im schottischen Blair Atholl ihr erstes Auslands-SoLa.
Im Herbst wird das Pfadfinderheim nach umfangreichen Umbauarbeiten wiedereröffnet; der Eingang befindet sich in der Breitenseerstraße und führt ins heutige “kleine Heim”.

1973

1. Platz beim Georgstag-PWK durch die Patrulle “Möven” (Gruppe 8); 1. Platz beim Wölflings-Schwimmwettkampf.
SoLa in Admont.
In diesem Jahr feiert die Gruppe 19 ihr 25-Jahr-Jubiläum.

25-Jahr-Festschrift

“Ich begrüße immer wieder, daß das Motto der Pfadfinderbewegung in vielen Gruppen lautet: ‘Unterwegs zu den Menschen!’ Vielleicht ist es gerade die Aufgabe einer Pfadfindergruppe, den Menschen wieder in den Vordergrund zu rücken und den Menschen die Scheu davor zu nehmen, mehr Herz zu zeigen, mehr Hilfsbereitschaft zu zeigen und mehr als bisher rücksichtsvoll zu sein!” (Friedrich Lehner, 25-Jahr-Festschrift)

1974

1. Platz beim BiPi-Wettkampftag (Gruppe 8); 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Mayflower” (Explorer); 1. Platz beim Musikzugwettkampf.
Im Sommer nimmt die Gruppe am 1. Wiener Landeslager in Haslach a. d. Mühl teil, das den Teilnehmern besonders regenreich in Erinnerung geblieben ist.

1975

1. Platz beim Paulustag; 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Dragon” (Explorer); 1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Wolfen” (Späher); 1. Platz der Wölflinge beim Dschungeltreffen.
Aufgrund eines starken Mitgliederanstiegs werden die Späher ab März in zwei Trupps geführt (“Kolibri” und “Jaguar”).
Das heurige SoLa findet in Techuana statt; danach fährt eine größere Abordnung der Gruppe auf das 14. Jamboree nach Lillehammer (29. Juli bis 07. August).
Am 23. August können am Gruppenrat zwei neu aufgestellte Wölflingsmeuten präsentiert werden (“Graubrüder” und “Sioni”).

1976

Gold beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Black Powder” (Explorer); 1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Wiesel” (Späher); 1. Platz der Wichtel beim Dschungeltreffen.
SoLa in Zellhof.
Auf der heurigen Bundestagung in Melk wird die Fusionierung der PÖ und des ÖPVSG zu den Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) beschlossen.

In Breitensee verläuft die Zusammenlegung der Gruppe 19 mit der Gruppe 8 aufgrund der bisherigen engen Zusammenarbeit reibungslos; Gruppenfeldmeister Franz Schütz und Abteilungsführerin Maria Hareter teilen sich fortan die Gruppenführung.
Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Mitgliederzahl stetig zu, sodass nun auch zwei Wichtelvölker geführt werden können.

1977

In diesem Jahr stirbt der Begründer und Ehrengruppenfeldmeister der Gruppe 19, “Papa” Friedrich Lehner, im 78. Lebensjahr.
Auf Bundesebene werden die “Pfadfinderinnen I” in Guides und die “Pfadfinderinnen II” in Caravelles umbenannt. In der Gruppe 19 sind in diesem Jahr gleich beide Sparten erfolgreich: Die Guides holen den 1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Kuckuck”, die Caravelles den 1. Platz beim Landeskorps-PWK durch die Patrulle “Munster”. Die Späher können sich durch die Patrulle “Wiesel” ebenfalls den 1. Platz beim KPWK sichern; die Wichtel und die Wölflinge holen jeweils den 1. Platz am Franziskustag.
SoLa in Techuana.

1978

Ab dem 16. Februar werden die Wölflinge mit einer dritten Meute geführt; ihren Namen “Kentuckye” trägt sie ab Herbst.
SoLa in Zellhof.
Insgesamt steht das Jahr ganz im Zeichen des 30-Jahr-Jubiläums. Mit über 200 Pfadfinder und Pfadfinderinnen ist die Gruppe 19 mittlerweile die mitgliederstärkste in ganz Wien; um dennoch weiter für die gute Sache zu werben, veranstaltet die Gruppe ein Schaulager im Ordeltpark. Der Festakt zum Jubiläum findet am 10. Juni im Festsaal des Josefinums statt; am 11. Juni gibt es in der Breitenseer Pfarrkirche eine Festmesse inklusive Fahnenweihe.

30-Jahr-Festschrift

“Wir wollen uns daher anläßlich unseres 30-jährigen Bestehens nicht auf dem bisher Geleisteten ausruhen, sondern auch weiterhin uns bemühen, unser Bestes zu tun, um einen wertvollen Beitrag im Rahmen der Jugendarbeit zu leisten.” (Franz Schütz, 30-Jahr-Festschrift)

Im September übergibt Maria Hareter ihr Amt als Gruppenführerin an ihre Tochter Beatrix Hareter (nunmehr Kuhn).
Für ihr langjähriges Engagement werden Franz Schütz und Maria Hareter mit der Goldenen Lilie ausgezeichnet (30 Jahre Leitertätigkeit), Brigitte Schütz mit der Silbernen Lilie (20 Jahre Leitertätigkeit).

1979

Die bisher als “Wichtel A” und “Wichtel B” bezeichneten Völker erhalten neue Namen: “Waldgeister” und “Kobolde”. Der “Dingo”-Trupp kann als dritter Spähertrupp geführt werden. Ab Mai können auch die Guides zwei getrennte Trupps führen, die sich ab Herbst “Kobra” und “Gillwell” nennen.
SoLa in Haslach a. d. Mühl.

Die Achtziger

1980

Der Pfadfinderclub “Stella Maris” (PCSM) wird am 23. Juni als eigenständiger Verein angemeldet; vorrangig zur Unterstützung der Roverrotte gegründet, sollte sich der PCSM in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Standbein für die gesamte Gruppe entwickeln.
Während die Rover im Sommer nach Griechenland reisen, verbringt die restliche Gruppe ihr SoLa in Techuana.
Vom 28. bis zum 31. August findet im Wassergspreng das erste bundesweite WiWö-Führerlager statt, an dem zwei Leiterinnen der Gruppe 19 teilnehmen; aus diesem Event sollen später die stufenspezifischen BundesleiterInnenlager (BuLeiLa) hervorgehen.
Am 06. September wird der gesamte “Gillwell”-Trupp zu den Caravelles überstellt; an seine Stelle tritt ab Oktober der “Koala”-Trupp.

1981

Am 18. April bestreiten vier Rover der Rotte “Stella Maris” erstmals die Spezialerprobung ERIGA (>> Hintergrundgeschichte).
SoLa in Ritzing.
Vom 03. bis 06. September findet in Zellhof das zweite WiWö-Führerlager mit 10 LeiterInnen der Gruppe 19 statt; insgesamt sind aufgrund des großen Erfolgs des Vorjahres bereits doppelt so viele Teilnehmer dabei.

1982

Die “Impeesa” wird die nunmehr vierte Wölflings-Meute.
Im Zuge des 75-Jahr-Jubiläums der Pfadfinderbewegung veranstaltet die Gruppe 19 vom 08. bis zum 27. August ihr erstes Auslands-SoLa im Broadstone Warren Scout Camp; die zu jungen WiWö und GuSp lagern unterdessen in Techuana.

1983

Während die Rover im Sommer nach Italien reisen, verbringt die restliche Gruppe ihr SoLa in Weitra.

1984

Die Gruppe erreicht ihr bisheriges Maximum mit mehr als 300 registrierten Mitgliedern.
SoLa in St. Georgen i. Attergau.
Ab November werden aufgrund der neuen Wichtelhintergrundgeschichte “Puck sucht seinen Namen” die Namen der Wichtelvölker auf “Erdbilben”, “Seebilben” und “Baumbilben” geändert.

1985

Im Frühling veranstaltet die Gruppe 19 zum ersten Mal einen Pfadfinderball, der noch zu einer langjährigen Tradition werden sollte.

Beim Bundestreffen der RaRo in Wien-Mauer ist die Rotte “Stella Maris” nicht nur verteten, sondern zeichnet auch für das Lagerfeuerprogramm am Abend verantwortlich (>> Hintergrundgeschichte).
Das SoLa der jüngeren Stufen findet in Techuana statt, die CaEx unternehmen eine Bootstour entlang der niederländischen Küste, die Rover machen Griechenland unsicher.
Die “Kentuckye”-Meute und das “Baumbilben”-Volk werden mit Ende des Pfadfinderjahres aufgelöst.
Im Herbst beginnt für die Gruppe und den PCSM das “Abenteuer Kienmayergasse”; nach der Anmietung von Heimräumlichkeiten können die aufwendigen Renovierungsarbeiten für ein neues Rover-/Clubheim starten.
Vom 28. bis 29. September wandern die Explorer von der Hengstlhöhe über den Schöpfel nach St. Corona, die Caravelles unternehmen am 29. September einen Radausflug auf die Donauinsel. Die Späher nehmen am 20. Oktober an einer wienweiten Wienerwald-Säuberungsaktion teil, bei der die 4 Patrullen insgesamt 15 Müllsäcke füllen und entsorgen können.

1986

Am 01. Jänner wird der “Verein der Freunde der Pfadfindergruppe 19 Breitensee” gegründet.
Die zwei Wichtelvölker werden auf eines reduziert.
SoLa in Limberg.

1987

Ab diesem Jahr ist die Gruppenführung aus organisatorischen Gründen dreigeteilt: Franz Schütz bleibt als geschäftsführender Gruppenführer (GFGF) im Amt, Barbara Kuhn (nunmehr Hareter) wird zur Gruppenführerin Mädchen (GFM) gewählt, Reinhard “Schurli” Zeilinger zum Gruppenführer Buben (GFB).
Im Sommer nehmen die Explorer an einer Österreich-Radrundfahrt teil, während der Rest der Gruppe in Limberg lagert.
Der “Koala”-Trupp wird ab Herbst nicht mehr weitergeführt.
Am ersten Adventwochenende veranstaltet die Gruppe 19 erstmals einen Flohmarkt.

1988

In diesem Jahr feiert die Gruppe 19 ihr 40-Jahr-Jubiläum.

40-Jahr-Festschrift

Am 15. April eröffnet der PCSM nach langwierigen Renovierungsarbeiten sein Clubheim in der Kienmayergasse.
Während die WiWö und Rover ihr SoLa im Pusterwald bei Judenburg verbringen, unternimmt der Rest der Gruppe ein Auslands-SoLa in Phasels Wood.
Im Herbst beendet der “Jaguar”-Trupp für mehrere Jahre sein Dasein.

1989

Die erst kürzlich gegründete “Impeesa”-Meute wird mit Juli aufgelöst.
Während die Rover für ihr SoLa den internationalen Pfadfinderlagerplatz in Kandersteg aufsuchen, lagert die restliche Gruppe in Götzis.

Die Neunziger

1990

Am 21. Mai übernimmt Sylvia Schütz die Gruppenführung Mädchen (GFM).
Während die WiWö ihr SoLa in Bad Radkersburg abhalten, wird das Wiener Landeslager “Vienna90” in Laxenburg für die restliche Gruppe zum Ereignis des Jahres.

1991

Am 19. Jänner findet der von der Gruppe organisierte Kinderfasching statt. Vom 26. bis 27. Jänner unternehmen die GuSp und die Ranger ein Skiwochenende in Mitterbach.
Im Sommer lagern die Caravelles in den Niederlanden, die restliche Gruppe erlebt in Bad Radkersburg den Jugoslawienkonflikt hautnah mit: Aufgrund von Kampfhandlungen in Slowenien muss das bereits aufgebaute Sommerlager über Nacht evakuiert werden; binnen zwei Stunden wird das gesamte Material auf den LKW geladen und ins Bundeszentrum Wassergspreng gebracht.
Im Herbst entstehen die Wichtelvölker “Waldgeister” und “Kobolde” neu.

1992

Die Gruppe veranstaltet ein Auslands-SoLa im luxemburgischen Vianden; um den Stau auf den Autobahnen zu vermeiden, bewältigt das Team der Lagerplatzbesichtigung den Hauptteil der Strecke mit einem Kleinflugzeug.

1993

Gruppen-SoLa in Techuana.

1994

Im Juni wird der “Jaguar”-Trupp als zweiter Spähertrupp reaktiviert; während er im Sommer mit den WiWö nach Aigen-Schlägl fährt, unternimmt die restliche Gruppe erneut ein Auslands-SoLa in Phasels Wood.
Im September wird der “Dingo”-Trupp zu den Explorern überstellt und damit aufgelöst.

1995

1. Platz beim KPWK durch die Patrulle “Schmetterling” (Guides).
Am Georgstag erhält Franz Schütz den Ehrenring der Wiener Pfadfinder.
Gruppen-SoLa in Igls.
Beim Eltern-Kind-Ausflug am 08. Oktober gilt es einen Schatz in Breitensee zu finden; beim abschließenden Umtrunk im Pfadfinderheim werden Dias des Gruppen-SoLas gezeigt.

1996

Im Sommer ist die Gruppe zweigeteilt: während die WiWö, GuSp und Explorer nach Limberg reisen, lagern die Guides, Caravelles und RaRo in den Niederlanden.

1997

Für ihr SoLa fahren die CaEx und RaRo nach Bangs, die WiWö und GuSp nach Igls; der “Jaguar”-Trupp nützt dabei in der zweiten Woche die Gelegenheit, slowenische Pfadfinder in Ankaran zu besuchen (>> Hintergrundgeschichte).

1998

Franz Schütz erhält den Silbernen Steinbock und damit die höchste Auszeichnung der PPÖ.
Insgesamt steht das Jahr ganz im Zeichen des 50-Jahr-Jubiläums. Im Zuge des zweitägigen Jubiläumsfestes gibt es u.a. einen “PWK der Veteranen” auf den Steinhofgründen.

50-Jahr-Festschrift

“Ich staune über den Eifer der ehrenamtlichen Pfadfinderführer und Pfadfinderführerinnen, die viel von ihrer Zeit und ihren Talenten der Kinder- und Jugendarbeit widmen.” (Georg Fröschl, 50-Jahr-Festschrift)

Am Gruppen-SoLa in Limberg finden sich viele ehemalige 19er ein; am Donnerstag der zweiten Woche organisieren die RaRo einen Festtag für die Gruppe.

Am 04. August stirbt Franz Schütz in seiner 39. Amtsperiode als Gruppenführer der Gruppe 19.

1999

Bei den Wahlen zur Gruppenführung werden Sylvia Schütz als GFM wiedergewählt, Dietmar Heitz (nunmehr Clees) als GFB und Martin Wagner als GFGF neugewählt.
Die WiWö halten ihr SoLa in Limberg ab, die GuSp fahren nach Zellhof, die CaEx resien nach Luxemburg, die RaRo nach Irland.

Die 2000er

2000

Maria Hareter wird anlässlich ihres 80. Geburtstags das Ehrenzeichen in Gold der Wiener Pfadfinderinnen und Pfadfinder verliehen.
Die WiWö verbringen ihr SoLa in Reibers, die Späher und Explorer halten ein gemeinsames SoLa in Leibnitz ab (“SpEx together”), die Guides und Caravelles nehmen am Wiener Landeslager “Vienna2000” in Aspern teil, die RaRo machen sich auf den Weg nach Schottland.

2001

Der heurige KPWK der Späher findet in Ernstbrunn statt; die Zelten werden dabei am Rasen des hiesigen Fußballvereins aufgestellt.
Am 23. Juni stirbt Maria Hareter, langjährige Gruppenführerin der Mädchengruppe 8 und später der Gruppe 19, im Alter von 81 Jahren.
Im Sommer findet in St. Georgen i. Attergau ein Gruppen-SoLa statt; an einem Nachmittag wird die Gruppe von einem kurzen, orkanähnlichen Sturm überrascht, der 5 Endt-Zelten das Leben kostet.
Im Oktober werden bei der Wahl zur Gruppenführung Dietmar Clees als GFB und Martin Wagner als GFGF wiedergewählt.
Ende Oktober verbringen die Späher ihr Herbstlager im Lilienhof.

2002

Im April nehmen die Späher am KPWK beim Schloss Waldreichs teil.
Die WiWö und GuSp verbringen ein gemeinsames SoLa im Limberg, die CaEx zieht es nach Dänemark, die RaRo reisen nach Kroatien.

Die heurige stufenübergreifende Überstellung findet auf der Perchtoldsdorfer Heide statt.

2003

Zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt, nämlich vom 28. Dezember bis zum 08. Jänner, nehmen 12 Personen aus der Gruppe am 20. Jamboree in Sattahip teil; sie sind im Staff des berühmt berüchtigten “Wiener Kaffeehauses”.
Am 28. Mai steht der Frühlingsball unter dem Motto “Im Zauber der Lotusblüte”.
Das diesjährige Gruppen-SoLa findet in Leibnitz statt; angeblich gab es auf keinem anderen SoLa so oft Bananenmilch mit Vanilleeis wie auf diesem.

Die heurige Überstellung findet fast geschlechtergetrennt statt; aufgrund des positiven Feedbacks wird überlegt, ob im kommenden Frühling nicht ein reines Mäderl- bzw. Buberllager stattfinden sollte.
Im Herbst wird Martina Ossinger als GFM wiedergewählt.
Beim Eltern-Kind-Ausflug gibt es mehrere Stationen rund ums Heim zu absolvieren, bevor im Pfadfinderhof bei schönem Wetter Speis’ und Trank gereicht werden.
Zur Weihnachtsmesse verschlägt es viele ehemalige 19er und den Landesfeldmeister Kurt Weber in die Laurentius-Kirche.

2004

Das Jahr beginnt fast schon traditionell mit dem Kinderfasching, an dem heuer deutlich mehr Kinder teilnehmen als im Jahr zuvor.
Anlässlich des BiPi-Tags verbringen die 19erinnen ein Mäderllager im Hüttlheim; das Buberllager findet etwas später am Palmsonntag-Wochenende statt.

Der heurige Frühlingsball am 19. Mai steht unter dem Motto “El Fuego d’España”.
Zu Pfingsten fahren die Explorer nach Gars a. Kamp.

Das SoLa verbringen die WiWö in St. Johann i. Pongau, die Guides lagern in Gloggnitz, die Späher und Explorer fahren für ihr 2. “SpEx together” nach Bangs, die RaRo folgen ihnen zwei Wochen später nach, die Caravelles reisen nach Belgien.

Über die Sommerferien wird das Interieur des Pfadfinderheims unter tränenreichen Mühen komplett renoviert.

Im Herbst werden Dietmar Clees als GFB und Martin Wagner als GFGF wiedergewählt.
Die heurige Überstellung findet rund um die Perchtoldsdorfer Heide statt; ein paar Stufen verbringen danach ein Wochenendlager im Wassgspreng.

2005

Am Palmsonntag-Wochenende findet das allseits beliebte Mäderl- und Buberllager statt; die Buberl verschlägt es in den Lilienhof, wo sie auf seltsam anmutende Ägypter treffen.

Der Georgstag wird in diesem Jahr wienweit auf der Donauinsel gefeiert; die Zeltübernachtung mitten auf der Insel stellt dabei sicherlich das größte Highlight für die LagerteilnehmerInnen dar.
Der Frühlingsball am 04. Mai bringt die “Chicago Nights” zum Akkonplatz; die Entscheidung, erstmals eine mottogetreue Dekoration einzusetzen, sollte richtungsweisend für die kommenden Jahre werden.
Zu Pfingsten fahren die Späher nach Langenlois.

Im Sommer fahren die WiWö nach Kirchberg a. Wechsel, die Späher zur Langmannsperre bei Köflach, die Guides nach St. Martin bei Weitra. Die CaEx und RaRo verbringen – zeitlich getrennt voneinander – ihr SoLa in den Niederlanden; die erste Woche verbringen die beiden Stufen auf einem Lagerplatz in Haarlem, die zweite Woche auf einem Segelschiff.

Ende September findet im Hüttlheim ein stufenübergreifendes Überstellungslager statt.
Am Paulustag in Strebersdorf geben die RaRo bei den “RaRolympics” ihr Bestes.

Am 25. Oktober feiert die Rotte “Stella Maris” ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Party im Pfadfinderheim.

Für ihr Winterlager fahren die RaRo nach Perchtoldsdorf.

2006

Anlässlich des BiPi-Tags fahren die RaRo auf dem Stuhleck Ski.

Im Frühjahr beendet Martina Ossinger ihre Tätigkeit als GFM.
Am Palmsonntag-Wochenende fahren die RaRo nach Sparbach, um sich dort auf die Suche nach ihren Osternestern zu machen.

Ende April nehmen die WiWö an einem dreitägigen Kolonnenlager im Kollegium Kalksburg teil.

Der Frühlingsball am 24. Mai bezaubert mit “Tausend und eine Nacht.”
Zu Pfingsten fahren die RaRo nach Bruckneudorf, um dort ausgiebig die Länge der Wanderwege zu testen.

Im Sommer findet in St. Georgen i. Attergau ein Gruppen-SoLa statt; Highlight des Lagers ist die Live-Übertragung des Finalspiels der Fußball-WM.
Im Herbst beendet Dietmar Clees seine Tätigkeit als GFB.
Die stufenübergreifende Überstellung findet heuer in Sparbach statt.

Das Winterlager verbringen die RaRo in Hollabrunn; zum Glück können sie dort das vom Himmel gefallene Christkind bergen und mit großem Einsatz das Weihnachtsfest retten.

Bei der LeiterInnenernennung im Dezember werden 4 Elternräte der Gruppe 19 mit Ehrenzeichen bedacht: Maria Hareter, Thomas Kuhn und Ferdinand Hareter erhalten das bronzene Ehrenzeichen, Eva Ossinger das goldene Ehrenzeichen.

2007

Das heuriger Mäderllager findet in Langenlois, das Buberllager in Waidhofen a. d. Thaya statt.
Der Georgstag wird in diesem Jahr innerhalb der Kolonnen gefeiert und steht ganz im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums der Pfadfinderbewegung; Treffpunkt für alle Stufen und Gruppen der Kolonne Wienerwald ist auf dem Meidlinger Markt in Favoriten.
Ab April/Mai wird das Pfadfinder- und Pfarrheim komplett umgebaut; die Arbeiten dauern über den Sommer an und haben Auswirkungen auf den Heimabendbetrieb im nachfolgenden Herbst.
Der Frühlingsball am 16. Mai katapultiert die Gäste mit den “Rolling 50ies” in die Mitte des letzten Jahrhunderts.
Zu Pfingsten fahren die Späher nach Gars a. Kamp, während sich die WiWö, Guides und Caravelles in Waidhofen a. d. Ybbs tummeln; die Explorer und Raro unternehmen, zeitlich getrennt voneinander, ein Wanderlager auf dem Schneeberg.

Am 17. Juni findet am Rathausplatz ein beeindruckender Festakt zu “100 Jahre Pfadfinder” statt, bei dem alle Stufen und Gruppen aus ganz Wien teilnehmen.
Im Sommer fahren die WiWö und die Caravelles nach Wetzlars, die Späher und Explorer verbringen in Moosburg ihr mittlerweile 3. “SpEx together”, die RaRo zieht es nach Haslach a. d. Mühl.

Ende September verbringen die älteren Stufen ein Überstellungslager in Sparbach, während es die WiWö bei einem Ausflug am Gießhübl belassen.

Im Oktober verbringen die WiWö ihren Franz-Lisl-Ausflug auf den Steinhofgründen, die Guides reisen mit den GuSp der Gruppe 10/48 nach Ebreichsdorf auf Herbstlager, die Späher nach Hinterbrühl.
Ein verregnetes Paulustag-Wochenende im Wassergspreng bringt den RaRo nur den letzten Platz ein; die gut gelaunte Rotte nimmt die “rostige Axt” dennoch mit Würde entgegen.

2008

In diesem Jahr feiert die Gruppe 19 ihr 60-jähriges Bestehen.
Am 30. April findet der Frühlingsball unter dem Motto “Casino Royale” statt.
Das Pfingstlager verbringen die WiWö in Reibers, die Caravelles in Oberpullendorf, die Explorer wandern auf die Rax, die RaRo auf den Ötscher.

Ende Mai lädt die Gruppe zur 60-Jahr-Feier in die Höfe des Pfadfinderheims und des Josefinums ein.
Im Sommer findet in Leibnitz ein Gruppen-SoLa statt, wobei die Explorer und RaRo die erste Woche in Slowenien verbringen.

Zur stufenübergreifenden Überstellung im September treffen sich die WiWö, GuSp und Caravelles auf den Steinhofgründen, wobei die Späher danach das Haus des Meeres besuchen; die Explorer verausgaben sich im Purkersdorfer Kletterpark, die RaRo veranstalten ein Stadtgeländespiel inklusive OL beim Schloss Schönbrunn.

Am ersten November-Wochenende zieht es die GuSp für ein Herbstlager ins Hüttlheim.
Die Winterlager verbringen die Wichtel in Ebreichsdorf, die Wölflinge in Kritzendorf, die Späher in Baden, die CaEx im Hüttlheim und die RaRo in Mistelbach.

2009

Rund um den BiPi-Tag gehen die WiWö ins Dianabad schwimmen, die GuSp veranstalten ein “Superheldenlager” in Ebreichsdorf, die CaEx wandern von Neuwaldegg nach Breitensee und verbringen einen Spielenachmittag im Pfadfinderheim, die RaRo unternehmen eine Wien-Tour.

Das Mäderllager findet heuer in Kritzendorf statt, das Buberllager im “neuen” Lilienhof bei Kirchschlag.
Beim heurigen Eltern-Kind-Ausflug gilt es eine Rätsel-Rallye durch das Breitenseer Grätzel zu absolvieren, danach gibt es eine Grillerei und ein großes Lagerfeuer im Hof des Pfadfinderheims.
Anfang Mai nehmen die GuSp am wienweiten Landesabenteuer zum Thema “Copyright” teil.
Der Frühlingsball am 20. Mai entführt die Gäste ins malerische Venedig.
Zu Pfingsten fahren die WiWö, GuSp und Explorer ins Wassergspreng; die RaRo leisten ihnen Gesellschaft, nachdem ihre geplante Wanderung auf den Hochschwab buchstäblich ins Wasser fällt. Aus demselben Grund verbringen die Caravelles das Wochenende im RaRo-Heim, anstatt wie geplant auf der Moldau Kanu zu fahren.
Fürs SoLa fahren die WiWö nach St. Johann i. Pongau, die GuSp fliegen in die Niederlande, die CaEx reisen nach Techuana, die RaRo erkunden Polen.

Ende September veranstaltet die Gruppe ein Überstellungslager im Hüttlheim.
Im Oktober kicken die Späher, Explorer und Rover/Leiter beim wienweiten Hallenfußballturnier.
Den Franz-Lisl-Ausflug verbringen die WiWö im Lainzer Tiergarten und im Pfadfinderheim; für ihr Herbstlager fahren die Guides mit den GuSp der Gruppe 10/48 nach Tulln, die Späher nach Hinterbrühl.
Das Winterlager verbringen die Späher in Sparbach.

Die 2010er

2010

Im Zuge der GF-Wahl Anfang des Jahres übergibt Martin Wagner die Gruppenführung nach 11 Jahren an Markus Boigner, Monika Kador wird GFM, Andreas Polzer GFB.
Rund um den BiPi-Tag gehen die WiWö in den Tiergarten Schönbrunn, die Guides fahren nach Ebreichsdorf auf Wochenendlager, die Späher veranstalten ein Wiener Stadtgeländespiel, die CaEx machen eine Schnitzeljagd durch gleich 4 Museen, die RaRo gehen beim “Eistraum” auf dem Rathauplatz Eis laufen und feiern nachher im RaRo-Heim eine “BiPiParty”.
Das heurige Mädchenlager findet in Bruck a. d. Leitha, das Buberllager im Wassergspreng statt – beide unter dem Motto “Alice im Wunderland”.
Der heurige Eltern-Kind-Ausflug führt diesmal von Neuwaldegg über die Kreuzeichenwiese und die Jubiläumswarte zum Gasthaus Predigtstuhl.
Beim Frühlingsball am 12. Mai geht es am Akkonplatz unter dem Motto “Saloon Night – Showdown in Breitensee” besonders wild und westlich zu.
Zu Pfingsten fahren die WiWö zum Lilienhof, die GuSp reisen in Bruckneudorf zurück in die Steinzeit, die Caravelles radeln entlang des Traisentalradwegs, die Explorer wandern auf die Rax, die RaRo nehmen den Hochschwab in Angriff.
Das SoLa verbringen die WiWö in St. Peter i. d. Au, die Explorer reisen nach Frankreich; die restlichen Stufen nehmen vom 03. bis 12. August am internationalen Landeslager “urSPRUNG” in Laxenburg teil.

Für die Überstellung im Herbst treffen sich die Wichtel und Guides im Heim, danach besuchen die Guides mit den Neuüberstellten das Haus des Meeres. Die Wölflinge, Späher und CaEx treffen sich am Gießhübl, wobei die CaEx daran ein Wochenendlager in Sparbach anhängen; die RaRo kombinieren ihr Aufbruchs-/Überstellungswochenende in Bad Vöslau.
Am 15. Oktober veranstaltet die Gruppe 19 das “19er Caritasfest”, dessen Reinerlös der Breitenseer Caritas zugute kommt.
Bei der LeiterInnenernennung am 15. Dezember werden in der Karlskirche fünf 19er zu Instruktoren, zwei zu Meister ernannt.
Ihr Winterlager verbringen die WiWö in Kierling, die Guides unternehmen einen Ausflug, die Späher holen sich in Ebreichsdorf den “Sunshine Reggae“, die CaEx fahren nach Hinterbrühl, die RaRo lagern in Höflein.

2011

Der heurige Kinderfasching kann mit dem Motto “Riese-Elfe-Zauberer” Jung und Alt begeistern.
Rund um den BiPi-Tag wandern die WiWö auf den Küniglberg, die Guides besuchen das Naturhistorische Museum, die Späher veranstalten ein Stadtgeländespiel, die CaEx fahren auf dem Stuhleck Ski, während die RaRo gemeinsam mit dem PCSM am Ötscher die Pisten runterwedeln.
Das heurige Mäderllager findet in Mistelbach unter dem Motto “Ois fia die Fisch” statt, die Buberl gehen in Waidhofen a. d. Thaya auf die Suche nach der “Wurschtprinzessin”.
Im Frühjahr veranstaltet die Gruppe ein “19er Frühshoppen” mit einem Bühnenprogramm aller Stufen.
Der Frühlingsball am 01. Juni führt mit “Apollo 19 – eine Reise zu den Sternen” in unendliche Weiten.
Zu Pfingsten verbringen die WiWö im Wassergspreng ein “Superheldenlager”, die GuSp begeben sich beim KPWK in Bruckneudorf auf die “Irrfahrten des Odysseus”, die CaEx wandern in Spittal a. d. Pyrn, die RaRo im Ötschergebirge.
Das heurige Gruppen-SoLa findet in St. Georgen i. Attergau statt; der gemeinsame Gruppentag steht unter dem Motto “Super Mario”.

Die Überstellung im Herbst verbringen die Wichtel im Casinopark, die Wölflinge gehen ins Ottakringer Bad schwimmen, die Guides besuchen zuerst den Stephansdom und fahren danach in den Prater, die Späher fabrizieren auf den Steinhofgründen köstliche Palatschinken und begeben sich danach für eine Rätselralley ins Technische Museum, die CaEx verbringen ein Wochenendlager in Baden, die RaRo begrüßen in Maria Enzersdorf die Neuüberstellten.
Den Franz-Lisl-Ausflug begehen die WiWö auf dem Abenteuerspielplatz in der Hüttelbergstraße, die Guides reisen für ihren “Almabtrieb” nach Ebreichsdorf, die Späher verbringen ihr Herbstlager in Kierling.
Am heurigen Paulustag betreten die RaRo bei “Ab durch die Mitte – Zirkusmanege” die Bühne.
Gegen Ende des Jahres ruft der PCSM mit der “Leopoldifeier reloaded” eine alte Tradition zurück ins Leben.
Ihr Winterlager verbringen die Späher in Kritzendorf, um im ewigen Duell “Weihnachtsmann vs. Christkind” die Wogen zu glätten.

2012

Der Kinderfasching begibt sich heuer auf eine “Safari durch Afrika”.
Rund um den BiPi-Tag besuchen die WiWö das Technische Museum, die Guides verbringen einen Spieletag im Heim, die Späher veranstalten zum dritten Mal in Folge ihr renommiertes Stadtgeländespiel, die CaEx wandern von Neuwaldegg Richtung Heim und genießen anschließend einen Spielenachmittag, die RaRo verbringen – wie bereits im Jahr zuvor – ein gemeinsames Skiwochenende mit dem PCSM am Ötscher.

Beim Buberllager am Palmsonntag-Wochenende treffen die Kinder und Jugendliche im Wassergspreng auf die “Liga der außergewöhnlichen Gentlemen”.

Der heurige Eltern-Kind-Ausflug findet rund um den Georgstag statt und wird dementsprechend “ritterlich” begangen; auf den Steinhofgründen erleben die TeilnehmerInnen einen abwechslungsreichen Stationenlauf, eine herzhafte Grillerei des PCSM und ein abschließendes Lagerfeuer (Wotan Schuh inklusive).

Der heurige Frühlingsball am 16. Mai lässt mit den “Caribbean Dreams” von weißen Sandstränden und Cocktails in Kokosnüssen träumen.
Zu Pfingsten segeln die WiWö ins Wassergspreng und wollen Piraten die Stirn bieten, die GuSp setzen ebenfalls Segel und reisen zum KPWK nach Purgstall a. d. Erlauf, wo sie unter keinen Umständen “Verschollen” sein wollen; die CaEx erkunden mutig auf ihrem Survival-Lager, ob das Wassergspreng trotz des Pirateneinfalls noch steht. Die RaRo gönnen sich ein besonderes Schmankerl und nehmen am RaRo-Bundespfingsttreffen in St. Georgen i. Attergau teil.

Anfang Juni wird auf dem SK Slovan-Platz bereits zum dritten Mal das “19er Fußballturnier” angepfiffen, welches heuer von Lukas Zeilinger und Florian Brechelmacher organisiert wird; die teilnehmenden Mannschaften kommen nicht nur von der Gruppe 19, sondern auch von den Gruppen 39, 55, 80 und 81.
Mitte Juni findet – aufgrund des großen Erfolgs vom letzten Jahr – wieder ein “19er Frühshoppen” statt, das diesmal auch mit einer Primiz der Pfarre Breitensee verbunden ist; schönes Wetter und eine gelungene Organisation können an die 200 Gäste anlocken.
Ihr SoLa verbringen die WiWö in Edling, die Guides überqueren die deutsche Grenze nach Regensburg, die Späher zieht es nach Bangs, die CaEx machen es sich in Hard bequem, die RaRo unternehmen eine “Mi piace“-Tour durch Italien, im Zuge derer sie Naturns, Badolino, Verona, Venedig, Grado und Triest einen Besuch abstatten.

Die stufenübergreifende Überstellung im Herbst findet bei der Burg Liechtenstein statt; die CaEx hängen ein Wochenendlager in Biedermannsdorf an, die RaRo in Maria Enzersdorf.

Die WiWö verbringen einen “tierisch” guten Franz-Lisl-Ausflug in Schönbrunn; die Guides reisen für ihren “Almabtrieb” nach Baden, die Späher spuken bei ihrem SIBRÜK-Lager im Hüttlheim herum und die CaEx “chillen” in Kritzendorf.
Die Winterlager der einzelnen Stufen sind heuer allesamt von regnerischem Wetter geprägt; die WiWö verbringen ihres in Kierling, die Späher machen Baden unsicher, die CaEx erleben ein Lager voll lustiger Spiele, die RaRo lagern in Kritzendorf, wo ihnen nicht einmal ein Stromausfall in der Nacht etwas anhaben kann.

2013

In diesem Jahr feiert die Gruppe ihr 65-Jahr-Jubiläum.
Beim heurigen Kinderfasching am 19. Jänner bittet die “19er MonsterAG” um Mithilfe der Kinder; aufgrund einer Energiekrise müssen so viele Kinderlachen wie möglich gesammelt werden, um nicht im Dunklen sitzen zu müssen.
Rund um den BiPi-Tag machen die WiWö einen Praterspaziergang und besuchen später das Naturhistorische Museum, die Guides überprüfen, ob es im Wiener Madame Tussauds auch eine Wachsfigur von Bi-Pi gibt (leider nicht!), die Späher versuchen sich vom Heim zum Technischen Museum hin zu orientieren, die CaEx sind in einer wienweiten Rätsel-Rallye dem “Vermächtnis des geheimen Tagebuchs von Bi-Pi” auf der Spur, die RaRo machen – wie kann es anders sein – gemeinsam mit dem PCSM die Skipisten auf dem Ötscher unsicher.
Am ersten März-Wochenende wird im Zuge des Halbjahres-Gruppenrats in Gloggnitz eine neue Gruppenführung gewählt: Markus Boigner übergibt den GFGF an Sebastian Kaczor, Andreas Polzer den GFB an Martin Fidler, Monika Kador die GFM an Maria-Theresia Apoloner.
Am Palmsonntag-Wochenende verbringen die 19erinnen ein entspanntes Mäderllager in Mistelbach, die 19er hingegen begeben sich nach Sparbach in den “Wilden (Süd-)Westen”; überraschend ist für alle sicherlich der Wintereinbruch über Nacht, der zumindest den ein oder anderen Schneeball ermöglicht.

Beim heurigen KPWK auf der Perchtoldsdorfer Heide können die Späher den 1. Platz ergattern (Patrulle “Adleichen”).

Der heurige Frühlingsball am 08. Mai bietet den BesucherInnen “A Night in San Francisco”; die Gäste gelangen dabei stilgerecht über eine selbstgebaute Golden Gate-Hängebrücke in den Ballsaal.
Zu Pfingsten verbringen die WiWö 3 “märchenhafte” Tage in Bruck a. d. Leitha, die GuSp treffen in Strasshof a. d. Nordbahn “Asterix & Obelix”, die CaEx verbringen ihr Lager im Gildenhaus in Freistadt, die RaRo campieren in Krems.

Am 08. Juni findet der Festakt zum 65-Jahr-Jubiläum statt; begonnen wird um 10 Uhr mit einem Eltern-Kind-Ausflug, im Zuge dessen die Gruppen im Grätzel verloren gegangene Lagererinnerungen der letzten 5 Jahre wiederfinden müssen. Am späteren Nachmittag findet im Josefinumshof ein “Schlangenball”-Turnier aller Stufen statt, das letztlich die RaRo für sich entscheiden können. Bei einem abschließenden Lagerfeuer sitzen Kinder, Jugendliche und Eltern in einem großen Kreis zusammen. Den ganzen Tag über können BesucherInnen in einem eigens eingerichteten “Gruppe 19-Pfadfindermuseum” Altes und Neues über die Gruppe in Erfahrung bringen.
Das SoLa verbringen die WiWö in Niederthai, die GuSp fahren gemeinsam nach Zellhof, die CaEx reisen für die erste Woche nach Wegberg und fahren in der zweiten Woche nach Merkenveld, die RaRo zelten in Dornbirn.

Über die Sommerferien werden die Heimräumlichkeiten generalsaniert; die letzten Feinheiten werden erst im beginnenden Herbst abgeschlossen.
Die heurige Überstellung ist sehr veregnet, weshalb die WiWö den Tag im Heim und in Heimumgebung verbringen; die Späher wandern mit den neuüberstellten Wölflingen Richtung Paradiesgründe und schlagen sich über Silbersee und Dehnepark zu den Steinhofgründen durch. Die RaRo begrüßen auf einem Wochenendlager in Mödling die neuen Rottenmitglieder.
Das Herbstlager verbringen die Späher in Felixdorf, wo sie nach vielen Jahren ihre Story rund um SIBRÜK endlich zu einem Ende bringen wollen.

“News-Flash”

Aufgrund des Ausscheidens von Sebastian Kaczor übernimmt Martin Fidler ab Mitte November nun auch die Funktion des GFGF.
Am 06. Dezember veranstalten die GuSp eine NikYolo-Party unter der Prämisse: “Bring your Friends and have Fun!

Für ihr Winterlager in Hinterbrühl holen sich die Späher abermals den “Sunshine Reggae“.