Gruppenchronik

In einer schnelllebigen Zeit wie dieser, ist es schön, wenn man auf eine über mehrere jahrzehnte lange Geschichte zurückblicken kann. Doch die tägliche Arbeit bringt es mit sich, dass man wenig Zeit hat (sich nimmt) um kurz anzuhalten und rückblickend seine eigene Geschichte zu reflektieren. Hier wollen wir diesmal ansetzen und das Rad der Zeit zurückdrehen:

2013

Beim heurigen Kinderfasching bittet die „19er MonsterAG“ um Mithilfe der Kinder: aufgrund einer Energiekrise müssen wir so viele Kinderlachen wie möglich sammeln, um nicht im Dunklen sitzen zu müssen; die jungen Hexen, Monster, Piraten & Co. helfen natürlich gerne! Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass es auch heuer wieder einen außerordentlich lustigen Kasperl, eine tanzwütige Disco und ein spannendes Casino gibt!
„Happy Birthday, Bi-Pi!“ singen die WiWö heuer bei einem Praterspaziergang, später besuchen sie das Naturhistorische Museum und veranstalten sogar eine kleine Verleihung zwischen den Museen; die Guides schauen nach, ob es im Wiener Madame Tussauds auch eine Wachsfigur von Bi-Pi gibt (leider nicht!); die Späher versuchen sich – mehr oder weniger – vom Heim zum Technischen Museum hin zu orientieren; die CaEx sind in einer wienweiten Rätsel-Rallye dem „Vermächtnis des geheimen Tagebuchs von Bi-Pi“ auf der Spur; die RaRo machen – wie kann es anders sein – gemeinsam mit dem Club die Skipisten auf dem Ötscher unsicher.
Dieses Jahr treten nach vielen ereignisreichen Jahren die GruppenführerInnen Markus Boigner, Andreas Polzer und Monika Kador zurück. Im März werden Sebastian Kaczor (geschäftsführend), Maria-Theresia Apoloner (Mädchen) und Martin Fidler (Burschen) als neue Gruppenführer gewählt.
Die Mädchen verbringen ein entspanntes Mäderllager mit 68 Teilnehmerinnen in Mistelbach; die Burschen laden in Sparbach zum Eintritt in die „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“, wobei die 64 Teilnehmer den einzigen Essensraum im Heim nahezu sprengen und staffelweise essen müssen. Kräftiges Chili am Samstagabend lassen Heizungen in der Nacht überflüssig werden… Überraschend ist sicher der einsetzende Schneefall in der Nacht; die Rover, die in den Zelten übernachten, freuen sich am Sonntagmorgen auf eine Schneedecke auf dem Zelt.
Beim heurigen Kolonnen-PWK der Guides und Späher auf der Perchtoldsdorfer Heide, der im Rahmen des Georgstags stattfindet, lässt die Gruppe 19 den Rest wieder einmal im Schatten stehen: bei bewölktem Himmel erreichen die Guides den 2. + 3. Platz, die Späher den letzten – damit es für die anderen Gruppen nicht allzu schmachvoll wird! – und den 1. Platz. Hauptgewinn ist diesmal eine nette Hängematte inklusive Gravur; die GuSp werden sich bei den noch kommenden KPWK dennoch nicht auf die faule Haut legen und sicherlich auch weiterhin für Topplatzierungen sorgen!
Der heurige Frühlingsball unter dem Motto „A Night in San Francisco“ kann mit einer atemberaubenden Dekoration aufwarten: eine selbst gebaute „Golden Gate“-Hängebrücke – gestaltet von Andreas Mahn – empfängt die Besucher im Foyer und geleitet sie in den – heuer auffällig heißen – Ballsaal. Auffällig ist heuer leider auch die recht geringe Besucherzahl – vielleicht liegt es an den viel zu kalten Frühlingstemperaturen – während wiederum die hohe Zahl an jungen Servierkräften der Gruppe 19 Freude aufkommen lässt. Die recht nette Eröffnung wird nur noch von der bombastischen Mitternachtseinlage getoppt; Manuel Hölderl und Theresa Pirker lassen allesamt die Kinnladen der Zuschauer herunterklappen, als sie zum zweiten Mal in Folge die Mitternachtseinlage mit einer eigens choreographierten Tanzeinlage garnieren – alle fragen sich: kann es nächstes Jahr überhaupt noch besser werden?!
Zu Pfingsten verbringen die WiWö „märchenhafte“ 3 Tage in Bruck/Leitha, welches übrigens das letzte Lager von Veronika Hübner als Wi-Leiterin sein sollte; die GuSp treffen in Strasshof/Nordbahn „Asterix & Obelix“ und helfen ihnen, einen Zaubertrank zu brauen, nachdem Miraculix leider sein Gedächtnis verloren hat; die CaEx verbringen das Lager im Gildenhaus in Freistadt und die RaRo campen in Krems.
Am 08. Juni ist es soweit: „Heeepppy Bööööörsdei, Gruppe 19!“ – zum 65. Geburtstag! Bei überraschend schönem Wetter – die Woche davor ist von Überflutungen in ganz Österreich gekennzeichnet – finden sich gegen 10 Uhr vormittags insgesamt sieben Eltern-Kind-Gruppen im Pfadfinderhof ein, um nacheinander in die „19er-Zeitmaschine“ zu steigen – die in ihrer Grundform ein wenig an den Gruppenbus erinnert… Die Gruppen versuchen gemeinsam die verlorenen Lagererinnerungen der Gruppe 19 der vergangenen 5 Jahre zu rekonstruieren und sind zu diesem Behufe im ganzen Breitenseer Grätzel unterwegs. Am späteren Nachmittag findet im Josefinumshof ein „Schlangenball“-Turnier aller Stufen voller Emotionen und Leidenschaft statt – welches übrigens die RaRo für sich entscheiden können. Bei einem abschließenden Lagerfeuer sitzen so viele Kinder und Eltern, aktive und ehemalige 19er im Kreis, wie es nur ganz selten vorkommt – eben nur bei solchen speziellen Anlässen wie diesem! In einem eigens eingerichteten „Gruppe 19-Pfadfindermuseum“ können die zahlreichen Besucher Altes und Neues aus der Gruppe 19 bestaunen; eine Diashow zeigt die Highlights der Stufen der vergangenen 5 Jahre. In Planung und Durchführung kann sich Florian Brechelmacher besonders auszeichnen, da er monatelang für dieses Fest viele Stunden und Nerven geopfert hatte. Auf die nächsten 65 Jahre!!

Während in Wien die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, verbringen die WiWö ein sehr stimmungsvolles Sommerlager im angenehm kühlen und malerischen Niederthai in Tirol, welches in einem Seitental des Ötztals liegt – mit Super-Ausblick und Lagerfeuer unterm Skilift inklusive. Die GuSp trauen sich seit drei Jahren wieder auf ein gemeinsames Sommerlager, wobei es sie nach Mattsee/Zellhof in Salzburg verschlägt. Das überwiegend schöne Wetter und der sehr gut situierte Lagerplatz direkt am Grabensee ermöglichen ein oftmaliges Schwimmvergnügen in der Freizeit; zum Glück haben sich die Gelsen und Bremsen den Lagerplatz untereinander aufgeteilt, sodass immer nur ein Schwarm von beiden Ungeziefern die GuSp belästigt. Die CaEx fahren etwas später ab Mitte Juli zuerst eine Woche nach Wegberg in Deutschland und die zweite Woche nach Merkenveld in Belgien; das Lager bleibt vor allem aufgrund der guten Stimmung der CaEx und Leiter untereinander in positiver Erinnerung. Die RaRo starten traditionell als letzte von allen Stufen ihr Sommerlager erst im August Richtung Dornbirn/Vorarlberg; der Lagerplatz, der etwas außerhalb vom Stadtzentrum liegt, strahlt aufgrund seiner Lage und geringeren Größe besondere Gemütlichkeit aus. Die Ranger und Rover sind dennoch sehr fleißig und schaffen es, ein stattliches Lagertor und einen Trupptisch – inklusive Hängematte – zu bauen; die unvergessliche 3-Tages-Wanderung, der Besuch des Ravensburger Spielelandes in Meckenbeuren/Deutschland oder der Survival-Day sind nur einige Highlights dieses Sommerlagers.

Insgesamt steht der heurige Sommer ganz im Zeichen der Heimrenovierung; sowohl das kleine, als auch das große Heim werden generalsaniert. In vielen schweißtreibenden Arbeitsstunden helfen aktive und ehemalige Leiter, sowie Freunde der Gruppe 19 beim Schleifen, Bohren, Malen, Sägen, Schrauben, Fluchen, Spachteln, Kratzen etc. Die letzten Feinheiten sollten noch im beginnenden Herbst abgeschlossen sein.
Die Überstellung ist in diesem Jahr von immer wieder einsetzendem Regen geprägt, weshalb die jüngeren Stufen den Tag im Heim und Heimumgebung verbringen; einzig die Späher wandern mit den überstellten Wöflingen etwas weiter weg Richtung Paradiesgründe und schlagen sich über Silbersee und Dehnepark zu den Steinhofgründen durch, um schließlich mit den Öffis wieder zum Heim zurück zu fahren. Die CaEx verbringen gleich ein ganzes Wochenende in, während die RaRo in Mödling auf 2-Tage-Lager die neuen Mitglieder in der Rotte begrüßen.
Aufgrund des Ausscheidens von Sebastian Kaczor, übernimmt Martin Fidler ab Mitte November nun auch die Funktion des geschäftsführenden Gruppenführers.
Am ersten Adventwochenende findet der alljährliche Flohmarkt der Gruppe 19 statt. Dem sehr guten Ergebnis vom Vorjahr kann sogar noch etwas draufgesetzt werden; so ziemlich jeder Verkaufsbereich kann ein Umsatzplus erzielen. Die rege Teilnahme fleißiger Helfer im Vorfeld und am Ende des Flohmarkts machen den heurigen Flohmarkt zu einem besonders erfreulichen Ereignis für die Gruppe.

2012

Der Kinderfasching begibt sich heuer auf eine „Safari durch Afrika“. Mit 75 Kindern ist der Fasching gut besucht; wie immer locken der Kasperl und die Kinderdisco am Ende des Programms, im Glückshafen – eine Art Casino – können die Kinder um Süßigkeiten spielen.
Den Geburtstag BiPis haben die Stufen wie folgt begangen: die WiWö besuchen das Technische Museum und können aufgrund des schlechten Wetters auch nicht mehr unternehmen; die Guides verbringen einen Spieletag im Heim mit anschließender Verleihung im RaRo-Heim; die Späher veranstalten zum dritten Mal in Folge ihr renommiertes Stadtgeländespiel; die CaEx wandern in recht unterbesetzter Zahl von Neuwaldegg Richtung Heim und genießen anschließend einen Spielenachmittag, während die RaRo – so wie bereits im Jahr zuvor – ein gemeinsames Skiwochenende mit dem Club am Ötscher verbringen.
Der Georgstag mutiert heuer zum Eltern-Kind-Ausflug und wird – passend zum Hl. Georg – auch „ritterlich“ begangen; obwohl das Wetter recht wechselhaft ist, erleben die vielen Teilnehmer ein nettes Programm mit vielen Stationen und einer herzhaften Grillerei vom Club, das von einem abschließenden Lagerfeuer für alle Teilnehmer garniert wird. Die recht hohe Teilnehmerzahl und das sehr positive Feedback haben den großen Aufwand für dieses Ereignis mehr als wettgemacht.
Der heurige Frühlingsball lässt mit den „Caribbean Dreams“ von weißen Sandstränden und Cocktails in Kokosnüssen träumen. Neben einer grandiosen Ball-Eröffnung treten bei der Mitternachtseinlage fesche Sambatänzerinnen auf, gefolgt von einem furiosen Tänzerpaar aus der Gruppe 19 – Theresa Pirker und Manuel Hölderl. Diese Kombination von Tänzern innerhalb und außerhalb der Gruppe 19 und die Tatsache, dass die Tombolapreise immer exklusiver werden, verwundern wenig, dass dieser Ball als einer der erfolgreichsten in die Analen eingehen wird.
Zu Pfingsten segeln die WiWö ins Wassergspreng, schließlich wollen sie den „Piraten“ die Stirn bieten; die GuSp schmeißen sich ebenfalls aufs Boot, wollen aber beim KPWK in Purgstall/Erlauf nicht „Verschollen“ sein; die CaEx erkunden mutig auf ihrem „Survival-Lager“, ob das Wassergspreng trotz Pirateneinfalls noch steht und die RaRo gönnen sich ein besonderes Schmankerl – sie besuchen das Bundespfingsttreffen in St. Georgen/Attergau.
Anfang Juni wird auf dem SK Slovan HAC-Platz bereits das dritte „19er Fußballturnier“ – organisiert von Lukas Zeilinger und Florian Brechelmacher – angepfiffen. Als teilnehmende Mannschaften sind die Gruppen 19, 39, 55, 80 und 81 mit dabei; erlebt man das durchgehend positive Feedback aller Teilnehmer, wird einem klar, dass sich nach nur kurzer Zeit dieses exklusive Turnier schon fast als Geheimtipp bei den Wiener Pfadfindergruppen gemausert hat.
Mitte Juni findet – aufgrund des Erfolgs vom letzten Jahr – wieder ein „19er Frühshoppen“ statt, welches diesmal auch mit einer Primiz der Pfarre Breitensee verbunden ist. Schönes Wetter und eine gelungene Organisation haben die etwa 200 Gäste wieder einmal von der starken Präsenz der Gruppe 19 in der Pfarre überzeugt.
Die Sommerlager verbringen die WiWö in Edling in Kärnten; die Gu hüpfen über die deutsche Grenze nach Regensburg; die Sp besuchen einen altbekannten Lagerplatz aus 2004, nämlich Bangs in Vorarlberg, und sind damit nicht allzu weit weg von den CaEx, die sich in Hard eingenistet haben; die RaRo machen eine „Mi piace“-Tour durch Bella-Italia – zuerst nach Naturns in Südtirol, dann weiter nach Badolino, Verona, Venedig, Grado und Triest.
Für die Überstellung im Herbst wird ein etwas anderer Modus als üblich probiert: alle Stufen treffen sich bei der Burg Liechtenstein, wobei die WiWö und GuSp jeweils ein gemütliches Tagesprogramm am Samstag bestreiten und am späten Nachmittag wieder nach Hause fahren; die CaEx und RaRo verbringen jeweils ein Wochenendlager in der Nähe – die CaEx in Biedermannsdorf und die RaRo in Maria Enzersdorf. Alles in allem sind sowohl die jungen as auch die alten Stufen mit dieser Art der Überstellung zufrieden.
Die WiWö verbringen einen „tierisch“ guten Franz-Lisl-Ausflug im Tiergarten Schönbrunn; die Gu verbringen ihr Herbstlager mit einem „Almabtrieb“ in Baden, die Sp spuken bei ihrem SIBRÜK-Lager im Hüttlheim herum und die CaEx „chillen“ so richtig hart in Kritzendorf.
Der heurige Flohmarkt erzielt sein bisher bestes Ergebnis in der Geschichte der Gruppe 19; Grund dafür dürfte unter anderem sein, dass er am 01. + 02. Dezember stattgefunden hatte und daher die Besucher mit ihrem November-Gehalt fein „shoppen“ gehen konnten. Des Weiteren dürften die Inflation und die Wirtschaftslage die Leute verstärkt zu Flohmärkten drängen.
Die Weihnachtslager sind heuer allesamt von schlechtem Wetter geprägt – Regen zu Weihnachten, wo gibt’s denn so was? Die WiWö sind in Kierling und haben als einzigen Trost ein leiwandes Küchenteam, bestehend aus Beatrix Kuhn und Christian Sperber, mit; die Späher machen Baden unsicher, wobei der Streit zwischen Christkind und Weihnachtsmann in die zweite Runde geht; die CaEx erleben ein Lager voll lustiger Spiele und festigen ihren Trupp „Argo Navis“; die RaRo rocken Kritzendorf, wo ihnen nicht einmal ein Stromausfall in der Nacht etwas anhaben kann.

2011

Der alljährlich stattfindende Kinderfasching trägt heuer das Motto „Riese-Elfe-Zauberer“ und kann wieder einmal mit einer tollen Spielgeschichte punkten; nach einem spektakulärem Ausstieg aus der Spielgeschichte warten wie immer der Kasperl, Glückshafen und Disco auf die Kinder.
Die Bi-Pi-Aktionen begehen die WiWö mit 44 Kindern am Küniglberg, die Gu besuchen das Naturhistorische Museum, die Sp veranstalten – so wie auch schon letztes Jahr – ein lustiges Stadtgeländespiel, die CaEx fahren auf dem Stuhleck Ski und die RaRo verbringen gemeinsam mit dem Club ein sehr nettes Skiwochenende auf dem Ötscher.
Die Mädels verbringen ihr Mädchenlager heuer in Mistelbach unter dem Motto „Ois fia die Fisch“; die Burschen gehen in Waidhofen/Thaya auf die Suche nach der „Wurschtprinzessin“ – Schnitzeln am Sonntag inklusive.
Mit einem gut organisiertem „19er Frühshoppen“ – eine tolle Messe mit anschließendem Bühneprogramm aller Stufen im Heim – wird die Präsenz der Pfadfinder in der Pfarre wieder einmal unterstrichen und kann auf eine positive Resonanz bei den Gästen verweisen.
Der Frühlingsball führt heuer in unendliche Weiten, wenn es heißt: „Apollo 19 – eine Reise zu den Sternen“. Mit einer tollen Choreographie bei der Eröffnung und Special Effects – inklusive brennender Rakete! – übertrifft sich die Gruppe 19 wieder einmal selbst.
Zu Pfingsten sind die WiWö im Wassergspreng und veranstalten ein „Superheldenlager“, die GuSp reisen mit der Kolonne Wienerwald vor die Tore Bruckneudorfs, wo sie in einem KPWK mit den „Irrfahrten des Odysseus“ konfrontiert sind, die CaEx planen eine Wanderung in Spittal/Pyrn und die RaRo wandern im Ötschergebirge.
Das Gruppensommerlager findet heuer auf dem platzmäßig sehr großzügigen Lagerplatz in St. Georgen/Attergau statt. Der Gruppentag zum Thema „Super Mario“ begeistert Kinder wie Leiter; einzig das regnerische Wetter am gesamten Lager trübt manchmal die Stimmung.
Die Überstellung im Herbst verbringen die Wichtel, nachdem sie die Alt-Wi an die Gu übergeben haben, im Casinopark; die Guides besuchen zuerst den Stephansdom, danach geht’s auf in den Prater auf eine Runde Autodrom; die Wölflinge gehen ins Ottakringer Bad schwimmen, nachdem sie die Alt-Wö an die Sp auf den Steinhofgründen übergeben haben; die Späher veranstalten eine Rätselrallye im Technischen Museum, nachdem sie auf den Steinhofgründen köstliche Palatschinken fabriziert haben; die CaEx verbringen ein sehr nettes Wochenendlager in Baden, während die RaRo in Maria Enzersdorf die überstellten CaEx begrüßen.
Im Herbst unternehmen die WiWö ihren Franz-Lisl-Ausflug auf dem Abenteuerspielplatz in der Hüttelbergstraße, die Gu begehen ihren „Almabtrieb“ in Ebreichsdorf, die Sp erleben ein schaurig-schönes SIBRÜK in Kierling und die RaRo betreten am Paulustag mit 2 Rotten die Bühne bei „Ab durch die Mitte – Zirkusmanege“.
Der Club hat mit der „Leopoldifeier reloaded“ eine alte Tradition zurück ins Leben gerufen, welche sich an die ehemaligen Leiter der Gruppe 19 richtet, zu der selbstverständlich auch aktive Leiter eingeladen sind; dieses angenehme Aufeinandertreffen der Generationen gefällt allen sehr gut.

2010

Anfang des Jahres steht eine wichtige Wahl an: die des GF-Teams! Martin Wagner übergibt den GFGF an Markus Boigner, Monika Kador wird GF/Mädchen, Andreas Polzer GF/Buben. Ciao Giacomo – „E cí sei, adesso tu…!“
Rund um Bi-Pis Geburtstag gehen die WiWö in den Tiergarten Schönbrunn und erleben bei schönem Wetter viel Interessantes; die Späher veranstalten ein Wiener Stadtgeländespiel; die CaEx machen eine Schnitzeljagd durch gleich 4 Museen und die RaRo gehen beim „Eistraum“ auf dem Rathauplatz Eis laufen und feiern nachher im RaRo-Heim eine „BiPiParty“. Die Guides fahren eine Woche später nach Ebreichsdorf auf ein Wochenendlager.
Das heurige Mädchenlager findet in Bruck/Leitha, das Buberllager im Wassergspreng statt – beide unter dem Motto „Alice im Wunderland“.
Der Eltern-Kind-Ausflug führt diesmal die Eltern und Kinder von Neuwaldegg über die Kreuzeichenwiese und Jubiläumswarte zum Gasthaus Predigtstuhl. Die Teilnehmeranzahl hält sich leider trotz gutem Wetter in Grenzen; so wie schon im Jahr davor ist der WiWö-Anteil enorm.
Wild und Westlich geht es beim heurigen Frühlingsball zu: der Akkonplatz steht ganz unter dem Motto „Saloon Night – Showdown in Breitensee“. Eine Schießbude im Foyer, „Wanted“-Steckbriefe an der Wand, Kakteen auf den Tischen und eine Line-Dance-Gruppe als Mitternachtseinlage können auch diesmal die Gäste begeistern.
Ihr Pfingstlager verbringen die WiWö im Lilienhof; die GuSp reisen nach Bruckneudorf und drehen am Zeitrad, um in die „Steinzeit“ zurückzukommen; die Ca planen ein Radlager entlang des Traisentalradwegs; die Ex wollen – natürlich – wandern gehen, diesmal auf die Rax; die RaRo stehen den CaEx im Wandern um nichts nach und nehmen den Hochschwab in Angriff.
Der Sommer ist vor allem durch eines geprägt: „ZURÜCK ZUM URSPRUNG… GESTERN – HEUTE – MORGEN!“ – die GuSp, Caravelles und RaRo nehmen nämlich am Jubiläumslager zu „100 Jahre Pfadfinder in Österreich“ teil, welches vom Niederösterreichischen und Wiener Landesverband organisiert wird. Die Stufen erleben ein recht abwechslungsreiches Programm und ein ausgewogenes Wetter. Die WiWö wiederum testen wieder einmal einen neuen Lagerplatz: St. Peter/Au in OÖ. Begeistert von der Landschaft erleben die Kinder und Leiter bei schönem Wetter 2 tolle Wochen. Die Explorer verschlägt es ins Land der Liebe, nach Frankreich, wo ein Besuch der Stadt Paris natürlich nicht fehlen darf.
Im Herbst verlaufen die Überstellungen diesmal getrennt voneinander: die Wi und Gu treffen sich im Heim, wobei die Gu danach ins Haus des Meeres fahren; die Wö, Sp und CaEx treffen sich am Gießhübl, wobei die CaEx anschließend ein Wochenendlager in Sparbach verbringen; die RaRo wollen diesmal Aufbruch und Überstellungslager in Bad Vöslau kombinieren, es kommen jedoch keine überstellten CaEx mit, weshalb mehr Augenmerk auf den Aufbruch der 5 Alt-RaRo gelegt wird, der überdies auch vom Club unterstützt wird.
Ein Novum findet im Herbst bezüglich Feierlichkeiten statt: Am 15. Oktober veranstaltet die Gruppe 19 das „19er Caritasfest“, wobei der Reinerlös der Caritas zugute kommt; ein sehr gelungenes Konzept, das auf viel gutes Feedback stößt. Aus unterschiedlichen Gründen wird ein Fest in der Form aber nicht noch einmal wiederholt.
Bei der Leiterernennung am 15. Dezember werden gleich 5 Instruktoren und 2 Meister von der Gruppe 19 ernannt; die stimmungsvolle Ernennung findet in der sehr schönen Karlskirche statt und wird von der Kolonne St. Stephan organisiert.
Vor der heurigen Weihnachtsmesse unternehmen die Gu nur einen Ausflug, alle anderen Stufen verbringen sehr nette Wochenendlager: die WiWö – seit langem wieder gemeinsam – in Kierling, die Sp in Ebreichsdorf, die CaEx in Hinterbrühl und die RaRo in Höflein.

2009

Dieses Jahr der besonderen Highlights beginnt bereits im Februar mit einer bedeutenden Änderung: eine neuer Elternrat wird gewählt! Karl Brechelmacher löst Ferdinand Hareter als Obmann ab, Marlies Zeilinger ersetzt Thomas Kuhn als Kassier.
Um den Geburtstag von Baden-Powell zu würdigen, veranstalten die Stufen auch heuer wieder verschiedene Aktion um seinen Geburtstag herum: die WiWö gehen nach dem Besuch einer Kindermesse ins Dianabad schwimmen; die GuSp erleben ein lustiges Superheldenlager in Ebreichsdorf; die CaEx wandern von Neuwaldegg Richtung Breitensee und veranstalten im Heim einen Spielenachmittag und die RaRo veranstalten eine interessante Wien-Tour, die voll gepackt ist mit allerlei Wissenswertes über die verschiedenen Hiebe.
Das Mädchenlager mit vielen jungen Teilnehmerinnen findet heuer in Kritzendorf statt; das Küchenteam – bestehend aus Beatrix Kuhn und Sissi Schimpf – bleibt allen in schmackhafter Erinnerung. Die Burschen erleben ein sonniges Wochenende im „neuen“ Lilienhof – das Gebäude des bisherigen Lilienhofs wird nicht mehr vermietet – und haben aufgrund des tollen Programms und dem großen Fußballplatz nichts auszusetzen.
Beim heurigen Eltern-Kind-Ausflug bestreiten die gemischten Gruppen – bestehend aus Eltern und Kindern – im Breitenseer Grätzel eine Rätsel-Rallye; am Ende gibt es eine Grillerei und ein großes Lagerfeuer im Pfadfinderhof.
Der Frühlingsball entführt die Gäste heuer ins malerische Venedig und hat eine besondere Überraschung zu bieten: in 3 kurzen, über den Abend verteilten Szenen wird von schauspielerisch begabten 19ern ein Kriminalfall nachgestellt, der in Venedig spielt und von einem Mord handelt; auf den Tischen befinden sich Karten, auf denen die Ballgäste den Namen des vermuteten Mörders notieren können. Dieses einmalige Highlight bringt äußerst positive Resonanz von den Zuschauern, wird aber aufgrund des großen Aufwands auf den kommenden Bällen nicht wieder ins Programm genommen.
Ein besonderes Schmankerl erleben die GuSp heuer am Wiener Landesabenteuer Anfang Mai: gemeinsam mit anderen Wiener Gruppen wetteiferten sie zum Thema „Copyright“ um die Plätze; sie müssen dabei ein selbst erfundenes Produkt aus vorher erstandenen Materialien herstellen und bewerben. Bis auf den sehr hohen Lagerbeitrag hat es den Kindern gut gefallen; Matthias Seier, Christoph Etzmannsdorfer und Roman Schinhan waren bei diesem LAB im Planungsteam dabei. Dadurch, dass die LAB im Kalenderjahr immer zwischen Pfingst- und Buberl-/Mädchenlager stattfinden und die Lagerbeiträge doch recht hoch sind, bildet die Teilnahme unserer GuSp an diesem Event heuer eine Ausnahme.
Zu Pfingsten haben die Caravelles und die RaRo großes vor: die Ca wollen auf der Moldau in Tschechien Kanu fahren und die RaRo – zum dritten Mal in Folge – wandern gehen, und zwar auf den Hochschwab. Doch das überaus grausliche Wetter zwingt die Caravelles zu einem Wochenende im RaRo-Heim und die RaRo gesellen sich zu den anderen Stufen – WiWö, GuSp und Ex – ins Wassergspreng.
Das Sommerlager verbringen die WiWö in St. Johann/Pongau, wo sie auf „Alladdin und die Wunderlampe“ stoßen. Die GuSp erleben ein erinnerungswürdiges und aufregendes Lager in den Niederlanden, wobei es sie von Zandvoort auf die Insel Texel und die Städte Haarlem, Amsterdam und Alkmaar verschlägt. Die CaEx fahren nach Techuana, wobei die Explorer in der ersten Woche eine Kärnten-Tour nach St. Veit/Glan und Kötschach Mauthen unternehmen, bevor sie zu den Caravelles am Lagerplatz stoßen. Die RaRo ziehen mutig gen Norden und erkunden Polen in seiner interessanten und oft auch erschreckenden Vielfalt; von der Jugendherberge in Krakau geht es nach Zakopane zur Skisprungschanze, von wo aus eine intensive 3-Tages-Wanderung unternommen wird, bei der am Ende nur noch 4 Rover und 2 Leiter den Weg zum Gipfel schaffen. Vor der Reise zu den Masuren im Norden stand noch ein Besuch des KZs Auschwitz am Programm; gegen Ende werden noch die Städte Danzig und Warschau angepeilt. Besonders an diesem Lager ist wohl auch, dass gleich allen RaRo, die nach diesem Sommer aufbrechen werden, die Schulterklappen verliehen werden (4 an der Zahl).
Ende September wandern alle Stufen ins Hüttlheim zu einem gemeinsamen Überstellungslager.
Die wohl wichtigste Erscheinung dieses Jahres ist wohl die gruppeneigene Zeitschrift, die in der Auflage von 300 Stück im Herbst erscheint: „Gruppe 19 unterwegs“. Bunt gestaltet und prallvoll mit Fotos und Rückblicken der Stufen aus dem Arbeitsjahr 2008/09 gefüllt, ist es ein wirklich gelungenes Blattl, das aber leider aus den unterschiedlichsten Gründen einmalig bleiben sollte.
Der Oktober ist geprägt vom klassischen Hallenfußballturnier für Kinder und Leiter – die Späher belegen den 2. Platz, die Explorer ebenfalls den 2. Platz und die Rover/Leiter den 6. Platz – sowie vom Franz-Lisl-Ausflug der WiWö, die zuerst in den Lainzer Tiergarten wandern, dann jedoch aufgrund des Wetters ins Heim zurückkehren und dort ein kleines Abenteuer veranstalten. Die Guides verbringen – gemeinsam mit den GuSp der 10/48er – ein lustiges Lager in Tulln; die Späher veranstalten zu Halloween ihr renommiertes SIBRÜK-Lager, welches heuer in Hinterbrühl stattfindet.

2008

Das heurige Pfingstlager verbringen die WiWö mit 40 Kindern in Reibers, die Caravelles haben mit 5 Mädchen in Oberpullendorf ein recht unterbesetztes Lager, können jedoch mit einer Quereinsteigerin aufwarten; die so sportlichen Explorer und RaRo gehen wieder auf eine tolle Wanderung – die Explorer auf die Rax, die RaRo auf den Ötscher – und verbringen abermals 3 Foto-würdige Tage.
Ende April findet traditionell der Frühlingsball der Gruppe 19 statt – heuer unter dem Motto „Casino Royale“. Poker- und Roulettetische, sowie unzählige elegant gekleidete Herren und Damen, Burschen und Mädchen geben diesem Ball einen besonders vornehmen Touch. Theresa Pirker ist heuer erstmals für die Choreographie der Eröffnung zuständig und macht ihre Sache großartig; sie hebt damit eine bis heute ungebrochene Tradition aus der Taufe, dass die Gruppe 19 nicht nur die Tänzer der Ball-Eröffnung stellen, sondern nun auch die Choreographie selber planen und vorbereiten.
Ende Mai findet das schon so lange ersehnte Ereignis für die Gruppe 19 statt: die 60-Jahr-Feier! Mit Pauken und Trompeten, Grillhenderln und Stangerlbrot feiern alle Stufen, gemeinsam mit dem ER, den ZbVs, den Eltern und allen Freunden der Gruppe dieses Jubiläum. Liegestühle in der Sandkiste, eine coole Hüpfburg im Hof des Josefinums, die Jung und Alt begeistert, sowie eine Schminkstation sind nur ein Teil des vergnüglichen Rahmenprogramms. Im Pfadfinderhof unterm Flugdach ist eine Bühne aufgestellt, auf der die Kinder aller Stufen am späteren Nachmittag eine kurze Darbietung offerieren; der Auftritt der Raro mit dem „Ritter G’spusi“ erwärmt dabei wohl am meisten die Herzen der Zuschauer – immerhin gehört dieses vor vielen Jahren ins Leben gerufene Bühnenstück spätestes seit dem SOLA 2006 wieder zum Repertoire der Rotte, weshalb es mit Begeisterung auch zum Besten gegeben wird. Ein Abzeichen von diesem Fest darf natürlich nicht fehlen – eine Sanduhr mit der Aufschrift „Gruppe 19 – 60 Jahre“ soll uns zeigen: Kinder, wie die Zeit vergeht!
Das Gruppen-Sommerlager, der würdige Abschluss dieses historisch bedeutenden Jahres, findet in Leibnitz – so wie schon 2003 – statt. Die Explorer und RaRo verbringen davon die erste Woche in Slowenien; teilweise auf einem Campingplatz nahe dem Triglav-Gebirge, sowie ein paar Tage in Piran an der mediterranen Küste. Alle gemeinsam erleben in der zweiten Woche einen lustigen Gruppentag, bei dem es darum geht, die verlorene Gruppenchronik wiederzufinden und einige der vergangenen Jahre „aufzuarbeiten“.
Zur stufenübergreifenden Überstellung im September treffen sich diesmal die WiWö, GuSp und Caravelles auf den Steinhofgründen, wobei am Nachmittag jede Stufe für sich ein nettes Programm gestaltet. Die Explorer fahren derweil nach Purkersdorf in den Kletterpark; die RaRo veranstalten ein Stadtgeländespiel inklusive OL beim Schloss Schönbrunn.
Am Wochenende vor der Weihnachtsmesse verstreuen sich die Stufen rund um Wien zu jeweils besinnlichen Weihnachtslagern: die Wi fahren nach Ebreichsdorf, die Wö nach Kritzendorf, die Späher nach Baden, die CaEx ins Hüttlheim und die RaRo nach Mistelbach.

2007

Das Mädchenlager findet in diesem Jahr in Langenlois, das Buberllager in Waidhofen/Thaya statt; schönes Wetter und gute Laune lassen die Herzen aller Teilnehmer höher schlagen.
Der Georgstag steht heuer ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zu „100 Jahre Pfadfinder“ und wird von der Kolonne Wienerwald organisiert; Treffpunkt ist für alle Stufen und Gruppen der Kolonne auf dem – recht kleinen – Meidlinger Markt in Favoriten. Auf einer Bühne präsentieren die Gruppen jeweils ein Jahrzehnt der 100-jährigen Pfadfindergeschichte; am Schluss singen alle „Happy Birthday“. Die Stufen erleben danach ein recht nettes Rahmenprogramm.
Ab April/Mai wird das Pfadfinder-/Pfarrheim komplett umgebaut; die Arbeiten, die dabei vorgenommen werden, sollen in weiterer Folge noch den ganzen Sommer in Anspruch nehmen und haben Auswirkungen auf den Heimabendbetrieb im nachfolgenden Herbst.
Im Mai rollt der alljährlich stattfindende Frühlingsball mit Schwung daher und katapultiert die Gäste mit dem Thema „Rolling 50ies“ in die Mitte des letzten Jahrhunderts; mit einer – wie immer – beeindruckenden Deko und einer „rockigen“ Eröffnung erleben auch dieses Jahr alle einen sehr gelungenen Ball.
Die Späher genießen in Gars/Kamp ein sonniges Pfingstlager, während sich die WiWö, Guides und Caravelles in Waidhofen/Ybbs tummeln; die Explorer und Raro hingegen verbringen – getrennt voneinander – zu Pfingsten ein sehr schönes Wanderlager auf dem Schneeberg, welches von recht hoher Teilnehmeranzahl, sehr guter Laune und insgesamt schönem Wetter geprägt ist.
Am 17. Juni erleben alle Stufen auf dem Rathausplatz einen beeindruckenden Festakt zu „100 Jahre Pfadfinder“; auf einer riesigen Showbühne lassen sich die Pfadfinder – zu Recht – so richtig hochleben. Bei sonnigem Wetter können – gemeinsam mit allen anderen Gruppen aus Wien – im Rathauspark lustige Stationen absolviert werden; schaulustige Passanten erleben freundliche Pfadfinder, die jedem Interessierten Auskunft über die Pfadfinderei geben.
Während die WiWö gemeinsam mit den Caravelles nach Wetzlars auf SOLA fahren, unternehmen die Explorer und Späher in Moosburg ein übernatürlich lustiges „SpEx together“. Die RaRo zieht es im Sommer nach OÖ, genauer gesagt nach Haslach/Mühl, wo bereits seit vielen Jahren die Gruppe 19 nicht mehr hingefahren ist. Die 3-Tages-Wanderung führt die Rotte nach Tschechien über die Grenze, wobei eine aufregende Kanufahrt auf der Moldau und die abenteuerlustige Wanderung zum Campingplatz in Vyšší Brod die Höhepunkte bilden.
Ende Sommer beginnt das für die Gruppe 19 so bedeutsame Arbeitsjahr 2007/08 mit einem erinnerungswürdigen Gruppenratswochenende in Leibnitz, dessen Lagerplatz auch Schauplatz des Gruppen-SOLAs im folgenden Sommer sein wird. Nach dem Sommer wird Andy Polzer, der im Arbeitsjahr 2006/07 bei den Spähern ausgeholfen hat, wieder zu den Explorern zurückgehen; Gerald Frankl gibt den Truppchef bei den Spähern ab, da er die Geburt seines Kindes erwartet.
Ende September wandern alle Stufen vom Gießhübl nach Sparbach zu einem sehr netten Überstellungslager; die WiWÖ erleben auf dem Gießhübl einen sonnigen Samstags-Ausflug.
Nachdem im Oktober die WiWö einen kalten und verregneten Franz-Lisl-Ausflug auf den Steinhofgründen verbringen, fahren die Guides gemeinsam mit den GuSp der Gruppe 10/48 auf Herbstlager in Ebreichsdorf; die Späher genießen den Lagerplatz in Hinterbrühl. Ein verregnetes Paulustag-Wochenende bringt für die RaRo im Wassergspreng leider nur den letzten Platz; die sehr gut gelaunte Rotte freut sich dennoch über den Erhalt der rostigen Axt!
Im Dezember hört Lilly Pleiner bei den Wichteln auf; Kathi Kuhn beendet die Leitung bei den Caravelles.

2006

Der Frühlingsball steht diesmal im Zeichen von „Tausend und eine Nacht.“ Auch heuer konnte mit großartiger Dekoration ein großes Publikum begeistert werden.
Im Frühling beendet Martina Ossinger ihre Tätigkeit als GF/M der Gruppe 19.
Das heurige Sommerlager führt die Gruppe 19 nach St. Georgen. Es ist ein ruhiges Lager ohne besondere Vorkommnisse und viel Spaß. Einige Höhepunkte sind der Gruppentag, das Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft welches mit Hilfe eines Projektors lautstark kommentiert wird, sowie die teilweise desaströsen Wanderungen der älteren Stufen. „Wauns ned geht, daun geht´s net“ war der Kommentar eines Rovers welcher schon nach einem Tag halb im Koma lag.
Im Herbst beendet Dietmar Clees seine aktive Tätigkeit als GF/B; Wolfgang Hlustik hat mit diesem Jahr seine langjährige Späherführung zurückgelegt und wird in Zukunft der Gruppe als ZbV beistehen; Liette Clees beendet mit Dezember ihre Leitung bei den RaRo.
Bei der Leiterernennung im Dezember werden 9 PfadfinderführerInnen der Gruppe zu InstruktorInnen ernannt sowie 1 Meister. Es werden außerdem 4 Elternräte mit Ehrenzeichen bedankt: Maria Hareter, Thomas Kuhn, Ferdi Hareter jeweils mit dem bronzenen Ehrenzeichen sowie Eva Ossinger mit dem goldenen Ehrenzeichen.
Die Mitgliederzahl ist 2006 wieder im Ansteigen begriffen. Besonderen Zulauf konnten die Wichtel verzeichnen. Das Volk am Mittwoch konnte innerhalb eines Jahres von 4 auf 16 gesteigert werden.

2005

Unter nicht so reger Teilnahme findet sowohl eine Mädchen- als auch ein Bubenlager am Palmwochenende (19./20. März) statt. Die daheim Gebliebenen versäumen zwei ganz tolle Lager.
Auch dieses Jahr gibt es unseren Ball. Er steht ganz im Zeichen von „Chicago Nights“. Dazu wird auch erstmals eine mottogetreue Dekoration eingesetzt, welche auf große Bewunderung stößt; die Entscheidung, die Deko an das jeweilige Ball-Motto anzupassen, sollte im Übrigen auch der Leitfaden für die kommenden Jahre sein. Alles in allem ein großartiger Abend.
Der Georgstag 2005 wird mit dem ganzen LV Wien gefeiert. Zwei Tage Zeltlager auf der Donauinsel beweisen einmal mehr wie toll Pfadfinderei sein kann.
Die Sommerlager der Gruppe 19 führen die WiWö nach Kirchberg/Wechsel, die Sp zur Langmannsperre bei Köflach, die Gu nach St. Martin/Weitra, die CaEx und 14 Tage später auch die RaRo, in die Niederlande für eine Woche auf einen Lagerplatz bei Haarlem und eine Woche auf ein Segelschiff. Auch dieses Jahr überschattet der Todesfall eines Pfadfinders auf einem Sommerlager die Sommerlagersaison. Die Gruppe 19 hatte erfreulicherweise keine nennenswerten Verletzungen zu beklagen.
Wie immer gibt es einen Flohmarkt, welcher dank einiger Neuerungen ein wenig positiver ausfällt als im Jahr davor.
Die Weihnachtsmesse bildet traditionell den Abschluss des Jahres.

2004

Das Jahr beginnt mit dem traditionellen Kinderfasching an dem heuer deutlich mehr Kinder teilnehmen als im Jahr davor.
Anlässlich des BiPi Tages kommt es zu einem kleinen aber trotzdem feinen Mädchenlager im Hüttelheim. Dort gab es für die Pfadfinderführerinnen viel zu besprechen und für die Kinder und Jugendlichen viel zu erleben.
Kurt Weber tritt als Landesfelmeister nach neunjähriger Tätigkeit von seinem Amt zurück. Auf Grund von Satzungsänderungen wird dieser Posten aufgelassen und das Land Wien wird von nur mehr zwei Personen geleitet. In das Amt der Landesleiterin wird Sabina Wessely wieder- und in das Amt des Landesleiters Christoph Gantar neugewählt. 19er GFM Dietmar Clees wird zum Landesbeauftragten für GF des Landes Wien berufen.
Im Frühling findet ein geniales Buberllager statt an dem 85 Personen teilnehmen. Am Samstag musste der Bananenkönig aus den Fängen der bösen Erdbeerkönigin befreit werden. Zum Glück gelang diese Aufgabe und das Bananenland war gerettet.
Der heurige Ball stand unter dem Motto „El Fuego d’España“ und war ein toller Erfolg.
Der Sommer der Gruppe 19 führt die SpEx und zwei Wochen später auch die RaRo nach Bangs/Feldkich. Die Guides verbringen 14 schöne Tage in Gloggnitz. Die Caravelles fahren nach Belgien auf ein internationales Lager und können ein Lied über abgesagte Flüge singen. Die WiWö müssen kurzfristig umdisponieren da das schon lange reservierte Haus anderweitig ohne Rücksprach vergeben wurde. Sie finden Aufnahme in St. Johann/Pongau. überschattet werden die Sommerlager von einem Unwetter welches die Wiener Pfadfindergruppen Gruppe 6/7 heimsucht und ein Todesopfer sowie mehrere Schwerverletzte fordert.
Nach über 20 Jahren Stillstand im Interieur des Heimes der Gruppe wird unter tränenreichen Mühen renoviert und reorganisiert. Beinahe 2 Monate dauern die Umbauarbeiten und das Ergebnis ist für alle äußerst zufriedenstellend.
Im Herbst werden Martin Wagner und Dietmar Clees in ihren Funktionen als geschäftsführender bzw. als Buberl GF für 3 Jahre wiedergewählt.

2003

Jamboree in Thailand. An diesem Welttreffen der PfadfinderInnen, welches alle 4 Jahre stattfindet, nehmen aus unserer Gruppe 12 PfadfinderführerInnen im Staff für das Wiener Kaffeehaus teil!
Der Ball 2003 steht unter dem Motto „Im Zauber der Lotusblüte“. Und so rauscht auch diese Ballnacht wieder einem Erfolg auch wenn vielen erst am Ende klar wird, was die großen Vasen denn bei der Bühne zu suchen hatten.
Das diesjährige Sommerlager führt uns nach Leibnitz in der Steiermark. 140 Personen sind zu verköstigen und bekommen nur das Feinste vom Feinen vorgesetzt (noch nie in der Geschichte der 19er gab es auf einem SoLa so oft Bananenmilch mit Vanilleeis). Es gibt viel zu erleben auf diesem Lager so auch zwei Lagerfeuer, welche in ihrer Qualität wahrscheinlich lange unübertroffen bleiben werden. Während eines Gewitters, schlägt ein Blitz 20m vom Lagerplatz ein. Die Druckwelle ist deutlich zu spüren und der Blitz fährt durch eine ungeerdete Telephonleitung in den Keller des Hauses. Niemand wird verletzt. Die WiWö Disko bleibt unbeschadet. Einen Höhepunkt des Lagers bildet der Gruppentag mit einem sagenhaften Schweinsbraten und Erdäpfelknödel als Draufgabe. Im Großen und Ganzen gibt es auch wenige Verletzungen und alle Teilnehmer/innen können in einem Stück nach Hause gebracht werden. Einzige Nachwehen bleiben wahrscheinlich die plötzlichen Aversionen mancher Teilnehmer/innen gegen „Leibniz Butterkeks“. Warum bloß?
Die Herbst – überstellung findet fast ganz streng Geschlechter getrennt statt. So kommt es, dass seit langen Jahren wieder einmal ein (fast) reines Bubenlager stattfindet. Wegen des großen Anklanges wird überlegt, ob man so etwas nicht im Frühling 2004 noch einmal versuchen sollte.
Im Herbst legt GFM Martin Wagner sein Amt des Kollonnenfeldmeisters nach 6 Jahren zurück.
Der Eltern Kind Ausflug findet auch Heuer wieder rund ums Heim statt. Es gibt viele Stationen zu bestehen und am Ende bei schönem Wetter im Hof gut zu Essen und zu Trinken.
Bei der Wahl zur Gruppenführerin/Mädchen wird Martina Ossinger wieder gewählt.
Zur Weihnachtsmesse verschlägt es wieder einmal auch einige Ehemalige und der ebenfalls anwesende Landesfeldmeister Kurt Weber ist sichtlich beeindruckt von der Anzahl junger Leute, die bei der Gruppe 19 bereit sind Verantwortung für Kinder und Jugendliche zu übernehmen.

2002

Die Wichtel, Wölflinge, Guides und Späher verbringen ein gemeinsames sonniges Sommerlager im Schloss Limberg (Stmk). Die Caravelles und Explorer machten eine sehr lange Zugreise und verbrachten ihr Sommerlager in Dänemark – ein unvergessliches Erlebnis! Auch die Ranger und Rover zog es ins Ausland: Kroatien hatte es ihnen angetan!

2001

23.06.2001: Maria Hareter, verstirbt im Alter von 81 Jahren. Sie hatte 1968 die Mädchengruppe 8 gegründet, welche heute Bestandteil der Pfadfindergruppe 19 ist. Gruppensommerlager in St. Georgen am Attergau (Stmk). Ein traumhaftes Sommerlager an das alle Teilnehmer/innen wunderschöne Erinnerungen haben. 14 Tage Sonnenschein und 1 Nachmittag orkanähnlicher Sturm, welcher 5 Endt-Zelten das Leben kostete.
Im Oktober ist wieder einmal Wahl und Martin Wagner sowie Dietmar Clees werden in die Funktionen als geschäftsführender Gruppenführer sowie Gruppenführer/Buben wieder gewählt.

2000

Die Wichtel und Wölflinge verbringen ein aufregendes Indianersommerlager in Reibers (NÖ). Die Späher und Explorer halten ein gemeinsames Sommerlager in Leibnitz (Stmk) ab. Ab nun gibt es den Spruch: „Spex together!“ welcher Eingeweihte zum Schmunzeln bringt. Die Guides und Caravelles suchen die Internationalität und nehmen an dem Internationalen Großlager in Aspern mit weiteren 3.500 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus aller Welt teil.
Die Ranger und Rover zog es in nördliche Gefilde: Schottland war ihr Ziel.
Maria Hareter wird anlässlich ihres 80. Geburtstages das Ehrenzeichen in Gold der Wiener Pfadfinderinnen und Pfadfinder verliehen. Den Pfadfinderclub Stella Maris gibt es bereits seit 20 Jahren!

1999

Bei den Wahlen zur Gruppenführung werden die Gruppenführerin Mädchen Sylvia Schütz wieder- und Martin Wagner als geschäftsführender GF sowie Dietmar Heitz (nunmehr Clees)
als GF Buben, neugewählt. Die Sommerlager führen die WiWö nach Limberg/Stmk, die GuSp nach Zellhof, die CaEx nach Luxemburg und die RaRo nach Irland.

1998

GFM Franz Schütz erhält die höchste Auszeichnung der PPÖ, den silbernen Steinbock.
50 Jahrfeier der Gruppe 19. Den Auftakt bildet unser Frühlingsball. Auch das Gruppensommerlager steht ganz unter dem Zeichen des Jubiläums. Viele Ehemalige finden den Weg nach Limberg/Stmk und feiern mit uns ein Fest. Viele sehen hier nach sehr vielen Jahren alte Bekannte wieder. Am Donnerstag der zweiten Woche organisieren die RaRo einen Festtag nur für die Gruppe.
Am 4. August verstirbt unser langjähriger GFM Franz Schütz. 40 Jahre lang hat er die Geschicke der Gruppe 19 gelenkt.
Festakt der Gruppe 19 mit anschließendem Veteranentreffen und Fest im Hof. Am nächsten Tag geht es auf die Steinhofer Gründe zu einem PWK der Veteranen.

1997

WöWi und GuSp fahren nach Igls auf Sommerlager. Die CaEx und RaRo nach Bangs/Vlbg. Ein Lager, das sie, auch aufgrund der Regenwolke „Berta“, nicht so schnell vergessen werden.

1996

WiWö, GuSp und Ex fahren nach Limberg/Stmk auf Sommerlager und die Gu, Ca sowie die RaRo in die Niederlande wiedereinmal auf ein Segelschiff.

1995

Am Georgstag erhält Franz Schütz den „Ehrenring der Wiener Pfadfinder“. Das ist die höchste Auszeichnung des Wiener Landesverbandes und wird nur sehr selten verliehen.
Gruppensommerlager in Igls.

1994

Der Jaguartrupp ersteht im Juni als zweiter Trupp neu. Da die Gruppe ein Auslandssommerlager in Phaselswood (GB) abhält, fährt er gemeinsam mit den Wi/Wö nach Aigen/Schlögl. Der Dingotrupp wird im September zu den Explorern überstellt und löst sich somit nach langer Zeit des Bestehens wieder auf.

1993

Gruppensommerlager in Techuana (Kärnten)

1992

Ein Auslandslager, das uns 1.000 km weit von Österreich fortführt. Unser Ziel ist Vianden in Luxemburg.

1991

Die europäische Geschichte lässt auch die Gruppe 19 nicht verschont. Das geplante Sommerlager in Bad Radkersburg (Stmk) muss, nachdem es schon aufgebaut ist, über Nacht – auf Grund des militärischen Konflikts im benachbarten Slowenien – abgebrochen werden und ins Bundeszentrum Wassergspreng (NÖ) verlegt werden. Eine durchwegs bravouröse Leistung ein Lager binnen zwei Stunden abzubauen und auf den LKW zu verlegen! Die Caravelles versuchen ihr Glück wieder einmal in Holland mit einem Sommerlager. Die Waldgeister und Kobolde erstehen neu. Wir haben damit an beiden Wö-Heimabendterminen wieder zugleich zwei Wichtelvölker.

1990

Vienna 90 in Laxenburg wird zum Ereignis des Jahres für die Gruppe. Alle Sparten außer den Wölflingen und Wichteln nehmen daran teil. Die kleinen Sparten halten ihr Lager in Bad Radkersburg (Stmk) ab. Am 21. Mai löst Sylvia Schütz Barbara Kuhn als Gruppenführerin ab.

1989

Die Impeesa werden mit Juli aufgelöst. Damit bleiben die beiden heute noch bekannten Meuten – Graubrüder und Sioni. Während die Gruppe das westlichste Bundesland, Vorarlberg, für ihr Sommerlager erwählt, nutzen die Rover die Gelegenheit den int. Pfadfinderlagerplatz Kandersteg in der Schweiz zu besuchen.

1988

Und wieder unternehmen wir, anlässlich des vierzigsten Geburtstages der Gruppe, ein Auslandslager nach England. Unser Ziel ist Phasels Wood. Am 15.4. eröffnet der Club nach langen Renovierungsarbeiten sein Heim in der Kienmayergasse und bietet damit auch den Rovern eine neue Heimstätte. Ab März beendet der Jaguartrupp für mehrere Jahre sein Dasein.

1987

Barbara Kuhn (nunmehr Hareter) wird zur Gruppenführerin gewählt. Die Gruppe veranstaltet erstmals einen Flohmarkt. Eine Veranstaltung, die mittlerweile traditionell zu Adventbeginn stattfindet. Die Koala werden im Herbst nicht mehr weitergeführt.
An die Aufsichtsratspitze tritt ein neuer Obmann: Herr Reiterer wird von Wolfgang Ossinger abgelöst.

1986

Reinhard Zeilinger (Schurli) wird zum Gruppensekretär bestellt und ein Jahr später zum Gruppenführer Buben gewählt. So rasch ändern sich die Zeiten. Die Wichtelvölker werden auf eines reduziert. Am 1.1.86 wird der „Verein der Freunde der Pfadfindergruppe 19 Breitensee“ gegründet.

1985

Die Kentuckye werden mit Ende des Pfadfinderjahres im Juli aufgelöst.
Die Ca/Ex machen eine Bootstour an den Küsten Hollands, während die Rover das andere Ende Europas, nämlich Griechenland besuchen. Für den Pfadfinderclub und die Gruppe beginnt das Abenteuer Kienmayergasse. Nach dem das Lokal gemietet wurde beginnt die sehr aufwendige Renovierung.

1984

der Mitgliederstand erreicht sein bisheriges Maximum mit mehr als 300 registrierten Mitgliedern. Der Versuch erstmals einen Frühlingsball zu veranstalten, wird bis heute zur Tradition. Ab November wurde der neuen Wichtelhintergrundgeschichte (Puck sucht seinen Namen) Rechnung getragen und die Namen der Völker geändert: Erd-, See-, Baumbilben. Das dritte Volk, die Baumbilden werden ein Jahr später aufgelassen.

1983

Die Gruppe verbringt ihr Sommerlager in Weitra im Waldviertel, während sich die Rover in Italien die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

1982

Das erste Gruppenauslandslager führt uns nach England (Broadstone Warren Row).
Die Impeesa werden die vierte Wö-Meute.

1980

Der Pfadfinderclub Stella Maris (PCSM) wird gegründet und stellt ein weiteres Standbein der Gruppe dar. Die Rover veranstalten ein Sommerlager in Griechenland, das sie nicht so schnell vergessen werden. Am 6. September wird der Gillwelltrupp zu den Ca überstellt und an seine Stelle tritt ab Oktober der Koalatrupp.

1979

Die bisher als Wichtel A und B bezeichneten Völker erhalten einen Namen: Waldgeister und Kobolde. Der Dingotrupp wird als dritter Spähertrupp geführt. Ab Mai haben auch die Guides 2 Trupps, die sich ab Herbst Kobra und Gillwell nennen.

1978

ist die Gruppe mit über 200 PfadfinderInnen die mitgliederstärkste in ganz Wien. Im September wird Beatrix Hareter (nunmehr Kuhn) die Gruppenführerin Mädchen, nachdem ihre Mutter dieses Amt schon einige Zeit nicht mehr ausübt. Diese Funktion übt sie bis zu ihrer Beurlaubung im Jahre 1985 aus. Die Wölflinge werden ab 16. Februar mit einer dritten Meute geführt. Ihren Namen Kentuckye trägt sie ab Herbst. Die Gruppe veranstaltet im Park bei der Volksschule (Ordeltpark) ein Schaulager. Für langjährige Mitarbeit werden Franz Schütz und Maria Hareter mit der Goldenen Lilie (30 Jahre Leiter) und Brigitte Schütz mit der Silbernen Lilie (20 Jahre Leiter) ausgezeichnet.

1977

erhalten die Pfinnen (früherer Name der Pfadfinderinnen) I und II neue Namen: Guides und Caravelles.

1976

verwunderte es niemanden, dass die Fusionierung der beiden Gruppen, der der Zusammenschluss des Buben- und Mädchenverbandes vorausgegangen war, ohne Schwierigkeiten verlief. Ab diesem Jahr nahm auch die Mitgliederzahl ständig zu, sodass zwei Wichtelvölker geführt werden konnten.

1975

werden ab März die Späher als Kolibri mit dem Truppführer (TF) Berger Wolfgang und Jaguar mit TF Hägele Roman geführt. Am Gruppenrat 23.8.75 werden die Wölflinge zum ersten Mal mit zwei Meuten genannt: Graubrüder mit Meutenführer Pazourek Peter und die Sioni mit Kuhn Michael. Eine größere Abordnung der Gruppe fährt auf das Jamboree nach Norwegen.

1972

Unser Heim wird nach umfangreichen Umbauarbeiten in der heutigen Form wiedereröffnet. Der ehemalige Eingang war neben unserem heutigen Schaukasten. Die älteren Sparten führen erstmals ein Auslandslager durch. Das Ziel war Schottland. Durch die Teilung der Pfadfinder in einen kleinen (heute Späher) und einen großen Trupp (heute Explorer) konnten zwei erfolgreiche Sparten aufgebaut werden.

26.10.1968

wurde im Zuge der 20-Jahr-Feier in Breitensee eine Mädchengruppe (Nr.8) unter der Leitung von Frau Abteilungsführerin (AF) Maria Hareter ins Leben gerufen. Um die selbst erlebten Aufbauschwierigkeiten zu mildern, stellte die Gruppe Heime und Lagermaterial zur Verfügung. Obwohl die Mädchengruppe damals noch einem eigenen Verband angehörte, arbeitete sie dennoch eng mit der Bubengruppe zusammen.

1959

wurde die Gruppenführung von FM Lehner in die Hände von Hilfsfeldmeister (HFM) Franz Schütz gelegt, der von da an die Gruppe leitet und ihre Höhepunkte und Rückschläge bis zu seinem Tode im August 1998 begleitet hat.
Ab 1965 erreichte die Gruppe einen konstanten Stand von über 80 Mitgliedern.

1955

wurde die Roverrotte „Stella Maris“ aus der Taufe gehoben. Am 27.03.1955 fand die erste Versprechenserneuerung der Rover in der Rotte Stella Maris statt.

1953

gelang es erstmals einer Patrulle der Gruppe, einen Kolonnenpatrullenwettkampf (K-PWK) für sich zu entscheiden. In den folgenden Jahren vermehrten sich die Erfolge und mit der Zeit wurde die Gruppe eine der wettkampfstärksten in Wien.

1952

führte die Gruppe erstmals ein Sommerlager (SOLA) durch. Das SOLA, die Verwirklichung der Pfadfindertheorie durch Leben im Freien, Romantik, Abenteuer und Lagerfeuer, gehörte von da an zum festen Punkt im Pfadfinderjahr. Es führte uns in alle Bundesländer und sogar bis England und Luxemburg.

1949

wurde die Wölflingsmeute gegründet. Nur langsam entwickelte sich aus dem Haufen Buben, der am Anfang stand, eine Gruppe. Schaulager und „Werbefeldzüge“ brachten neue Mitglieder und die Gruppe wurde in Wettkämpfen erfolgreicher.

1948

„Die Gruppe 19 wurde am 2. Juni 1948 nach mehreren Rücksprachen mit dem Hochwürden Herrn Konsistorialrat Pfarrer Jakob Zeggl ins Leben gerufen, und man übergab mir 6 Buben im Alter von 12 bis 14 Jahren mit den Worten: „Trachten sie mit diesen Buben fertig zu werden und gehen sie mit den besten Wünschen an die Gründung einer Pfadfindergruppe.
Diese Buben waren zum größten Teil Ministranten der Pfarre Breitensee. Und so ging ich denn an die Gründung der Pfadfindergruppe. Das Heim teilte mit uns die katholische Jugend. Schon im Jahre 1948 nahmen wir am 50jährigen Pfarrjubiläum teil und im Jahre 1949 das erste Mal an einer pfarrlichen Fronleichnamprozession.
Wohl nur wenige wissen, wie schwer es war, in Breitensee den Gedanken des Pfadfindertums zur Tat werden zu lassen. Es war nicht leicht dort Pfadfinder zu sein, zumal doch vor dem Jahre 1938 keine Pfadfindergruppe bestand, ja vielfach die Breitenseer dem Pfadfindertum verständnislos gegenüberstanden. Die Buben waren meist mittellos und die neue Gruppe hatte weder Geld, noch Zelte, noch Kochgeschirr und dergleichen mehr. Sie stand völlig mittellos da!“

Die ersten Jahre aus der Sicht von (Papa) Friedrich Lehner, 1948 – 1959 GFM der Gr.19. Er starb 1977 im 78. Lebensjahr. Am Beginn stand also nicht viel mehr als die blasse Idee. Unter Schwierigkeiten begann man das Heim herzurichten, Material zu beschaffen und Lager durchzuführen.